„Ich hab immer Rechte“: Rudolf Henke diskutiert mit Schülerinnen und Schülern

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Seitdem begeht UNICEF am 20. November den Aktionstag „Kinderrechte“.

UNICEF Deutschland, unterstützt vom Auswärtigen Amt, ruft anlässlich des Aktionstages die Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu auf, sich mit Schülerinnen und Schülern über Kinderrechte auszutauschen. In diesen Tagen hat auch Rudolf Henke wieder an der Aktion teilgenommen.

„Politiker sollen uns verstehen und wir wollen Politiker verstehen“- so formuliert die UNICEF-Juniorbotschafterin Sandra Kebede das Ziel des Aktionstages 2016. Anfang Dezember diskutierte Rudolf Henke mit Schülerinnen und Schülern des Aachener Anne-Frank-Gymnasiums über die Rechte der Kinder in Deutschland und der Welt. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen UNICEF Deutschland seit einigen Jahren mit vielen Aktionen und werden von der UNICEF-Ortsgruppe Aachen unterstützt. Für ihren Einsatz wurde die Schüler- und Lehrerschaft des Aachener Anne-Frank-Gymnasiums am 05. Dezember von Christiane Raumanns, Leiterin der UNICEF-Ortsgruppe Aachen, als UNICEF-Partnerschule ausgezeichnet. Neben dem Verkauf von UNICEF-Karten, einer Aufführung der Theater-AG, mit deren Einnahmen Unicef unterstützt wurde, fand im September 2016 im Rahmen der bundesweiten Aktion „wir laufen für UNICEF“ auch ein Sponsorenlauf an der Schule statt. Mit der stolzen Summe von 4500 Euro wird die Unicef-Aktion „Schule in der Kiste“ unterstützt. 1000 Schülerinnen und Schüler in Krisenregionen erhalten Schulmaterialien und können somit am Schulunterricht teilnehmen.   

Bei der erneuten Diskussionsrunde mit Rudolf Henke zeigten sich die Schülerinnen und Schüler ebenfalls sehr engagiert. Im Vorfeld hatten sich die Kinder und Jugendliche bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, sodass viele Fragen auf Rudolf Henke warteten, wie beispielsweise die Frage, inwiefern Eltern über die Ernährung der Kinder und Jugendliche bestimmen können oder welche Möglichkeiten es gibt, Kinder vor Misshandlungen in der Familie zu schützen. Auch die Frage, warum die Kinderrechte nicht in das Grundgesetz aufgenommen werden, interessierte die Schülerinnen und Schüler. Eine Frage, wie Rudolf Henke betonte, die auch die verschiedenen Parteien im Deutschen Bundestag diskutieren. Rudolf Henke erklärte, dass er die Meinung vertritt, dass die Grundrechte als grundlegende Rechte für alle Menschen, auch Kinder, Gültigkeit haben und die Rechte für Kinder somit nicht noch einmal gesondert im Grundgesetz formuliert werden müssten. Auch die Vermittlung der Kinderrechte und Werte unserer Gesellschaft an Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge wurde von der Schülerschaft aufgriffen.