Kornelimünster: Bund bezuschusst Orgelsanierung mit 44.000 Euro

Gute Nachrichten für die katholische Kirchengemeinde in Kornelimünster: Der Bund bezuschusst die dringend erforderliche Sanierung der Barock-Orgel in der Propsteikirche St. Kornelius mit 44.000 Euro. Das Geld wird aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm der Bundesregierung kommen. Diese Entscheidung traf am Donnerstagabend der Haushaltsausschuss des Bundestags, wie der Aachener CDU-Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke mitteilt. Für das Projekt hatte er zuvor im Kanzleramt bei der Staatsministerin für Kultur und Medien geworben, die die Sondermittel für national bedeutsame Orgeln bereitstellt. Insgesamt wird die technische und musikalische Grundsanierung rund 106.000 Euro kosten.

Mit ihrer fünfschiffigen Basilika gehört die Kirche aus dem 18. Jahrhundert zu den bedeutendsten Bauwerken rheinischer Baukunst. Der Orgelsachverständige des Bistums Aachen stellte bei einer intensiven Prüfung fest, dass die denkmalgeschützte Orgel rund 60 Jahre nach ihrem Einbau dringend von Schmutz und Schimmel befreit und technisch überholt werden muss. Um wieder die volle Spielbarkeit herzustellen und alle rechtlichen Vorschriften zu erfüllen, sind nun unter anderem Arbeiten am Pfeifenwerk, am Spieltisch sowie an der Orgelelektrik nötig. Die restaurierte Orgel soll in Zukunft auch vermehrt für Konzerte genutzt werden.

Rudolf Henke freut sich über die Bundesmittel für die Kirchengemeinde St. Kornelius: „Die Propsteikirche in Kornelimünster zählt ohne Frage zu den wichtigsten Baudenkmälern unserer Stadt. Die Grundsanierung der Orgel ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Kirche als beliebter Wallfahrtsort.“