Mein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Wahlkreisbüro

Mein Name ist Jonas Jungbluth und ich bin Schüler an der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler. Nachdem ich bereits im letzten Jahr ein freiwilliges Praktikum in der Kommunalpolitik in Eschweiler absolviert habe und dies mein politisches Interesse geweckt hatte, hegte ich den Wunsch, mein Schülerpraktikum bei einem Bundestagsabgeordneten zu machen. Da ich mich schon seit langem neben der Politik auch für Medizin interessiere, fiel meine Wahl auf den Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke, dessen Wahlkreisbüro in Aachen ansässig ist. Denn Herr Henke ist nicht nur Bundestagsabgeordneter, sondern auch Internist, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und Präsident der Ärztekammer Nordrhein.

Dann zwei Monate nach meinem erfolgreichen Bewerbungsgespräch bei Herrn Henke, begann am 28.01.19, dass leider nur zwei wöchige Praktikum im Wahlkreisbüro Aachen. Von Anfang an wurde ich mit offenen Armen empfangen und konnte direkt hinter die Kulissen der Arbeit des Bundestagsabgeordneten blicken, denn die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten hört außerhalb von Berlin nicht auf. So hatte ich zum Beispiel die Möglichkeit, an Gesprächen mit Bürgern aus dem Wahlkreis teilzunehmen, die mit den verschiedensten Fragen zu Herrn Henke kommen. Außerdem durfte ich Artikel für die Homepage schreiben oder Recherchearbeit zu diversen Sachverhalten betreiben, was mir großen Spaß bereitet hat. Besonders gefallen hat mir aber die Arbeitsatmosphäre im Wahlkreisbüro. Mit den zwei Mitarbeitern im Wahlkreisbüro hatte ich zwei sehr nette und stets hilfsbereite Arbeitskollegen, die mir viel über die Arbeit von Herrn Henke erzählt haben. Das Praktikum bot mir die Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen und mein politisches Interesse zu vertiefen. Gerne würde ich auch noch in naher Zukunft ein freiwilliges Praktikum in Berlin machen.

Überrascht war ich von der Vielfalt an Themen, die Bürger, Firmen, Wissenschaftler, Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), Studenten, die Unternehmen usw. an einen Bundestagsabgeordneten herantragen. Lärmschutz, Zuckersteuer (eingeführt unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Finnland, Mexiko – beispielhaft), Tempo Limit auf Bundesautobahnen, Ansiedlung neuer Wirtschaftszweige.

Hier hebe ich besonders hervor das Großprojekt „Einstein Teleskop“, das im niederländischen Südlimburg zunächst als Prototyp verwirklicht werden soll. Mit einer großen Investitionssumme von mehr als 1 Milliarde Euro und möglichen Arbeitsplätzen von zunächst 1500 Stellen.

Für mein aufregendes, lehrreiches und abwechslungsreiches Praktikum möchte ich mich bei Herrn Henke und seinen Mitarbeitern recht herzlich bedanken. Die Chance, die Arbeit und die Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten kennenzulernen, war eine Erfahrung, die für mein politisches Interesse sehr gewinnbringend war.

Herzlichen Dank