Mein zweiwöchiges Praktikum im Abgeordnetenbüro

Im März 2019 absolvierte ich ein zweiwöchiges Praktikum im Büro von Herrn Rudolf Henke. Diese Zeit wird mir als eine großartige Erfahrung in Erinnerung bleiben. Mir wurde während des Praktikums die Möglichkeit gegeben, die Politik und den Alltag eines Bundestagsabgeordneten vor Ort zu erleben.

Trotz sehr terminreicher und arbeitsintensiver Tage in den Sitzungswochen für Herrn Henke und dessen Mitarbeiter, wurde ich sehr freundlich aufgenommen. Dabei haben mich insbesondere der Zusammenhalt, der Gestaltungsdrang und der hohe eigene Anspruch des Abgeordnetenbüros beeindruckt. Die Mitarbeiter nahmen sich stets für die Beantwortung meiner Fragen Zeit und informierten mich auch über ihren Arbeitsalltag.

Herr Henke hat mich während meines Praktikums zu verschiedensten Terminen und Ausschusssitzungen mitgenommen. Dadurch konnte ich mir selbst einen Eindruck von der Struktur eines Politikeralltags verschaffen. Beeindruckt hat mich dabei insbesondere die Themenvielfalt mit der sich Herr Henke beschäftigt. Neben dem Themenkomplex „Gesundheit“, der mich besonders interessiert, hatte ich auch die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der „Arbeitnehmergruppe“ sowie der Arbeitsgruppe „Kommunalpolitik“ zu erlangen.

Mit jeder dieser Veranstaltungen geht auch eine gewisse Vor- und Nachbereitung einher. Hier konnte ich mitwirken, indem ich Rechercheaufgaben übernahm und Zusammenfassungen einiger Themen vorbereitete. Zudem unterstützte ich die Mitarbeiter bei der Beantwortung von Bürgeranfragen. Da mein Praktikum genau in den Zeitraum der Sitzungswochen fiel, gehörte der Besuch der Plenarsitzungen natürlich dazu. Besonders spannend dabei war die politische Debatte über das TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz), dessen finale Beratung ich im Ausschuss erleben durfte. Folglich war auch die darauffolgende Abstimmung im Plenum für mich von großem Interesse. Insbesondere die Reden des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn und weiterer Politiker zeigten die politische Brisanz und Komplexität der Gesundheitspolitik. Des Weiteren nahm ich auch an einer Plenarsitzung teil, die eine Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zum europäischen Rat und die Reden der jeweiligen Fraktionsvorsitzenden mit dem Themenschwerpunkt „Europa“ beinhaltete.

Besonders gut gefallen hat mir auch das Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Fraktion, welches eine gute Möglichkeit darstellt, sich mit anderen Praktikanten auszutauschen. Dieses bietet zahlreiche Veranstaltungen, Führungen und Fragestunden mit Ministern. Im Rahmen dieses Programmes habe ich an einem Besuch des Berliner Abgeordnetenhauses und einer Diskussionsrunde mit Frau Klöckner teilgenommen.

Das Praktikum bei Herrn Rudolf Henke zeigte mir, wie hoch der Arbeitsaufwand und der persönliche Einsatz eines Bundestagsabgeordneten und seiner Mitarbeiter ist, um der politischen Verantwortung gegenüber dem Bürger gerecht zu werden. Insgesamt blicke ich auf sehr interessante und erlebnisreiche Wochen zurück und kann nur jeden dazu ermutigen, die Chance zu nutzen und ein Praktikum bei einem Abgeordneten im Deutschen Bundestag zu absolvieren.