Innovationstag Mittelstand 2019: Aachener Entwicklungen begeistern erneut beim Zukunftsfestival

Der Mittelstand als Kreativabteilung der deutschen Volkswirtschaft – getreu diesem Motto fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit Jahren auf verschiedenen Wegen den mittelständischen Erfindergeist in Deutschland. Beim „Innovationstag Mittelstand“ in Berlin bekommen jedes Jahr mehr als 300 kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungsinstitute aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit, ihre Neuentwicklungen und ihr Ideenreichtum zu präsentieren. So soll das Zukunftsfestival den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Unternehmern, Politikern und der interessierten Öffentlichkeit beleben. Auch Rudolf Henke nahm am diesjährigen „Innovationstag Mittelstand“ am 9. Mai teil, um sich erneut an vielfältigen Exponaten von der Wirksamkeit der technologieoffenen Innovationsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu überzeugen.

Als direkt gewählter Abgeordneter für die Stadt Aachen und als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit interessierte sich Rudolf Henke besonders für die Innovationen „made in Aachen“ und deren Köpfe – sowie für Erfindungen im Bereich der Medizintechnik. Zu den insgesamt fünf Aachener Entwicklungen von sechs heimischen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen zählte zum Beispiel ein Kooperationsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der Amtron GmbH: Ein neuartiges Laser-Operationssystem soll Eingriffe an der menschlichen Wirbelsäule noch sicherer machen, in dem es manuelle chirurgische Verfahren durch einen online überwachten Laserschneideprozess ablöst. So soll das bisherige Restrisiko entfallen, bei Operationen an Wirbelknochen das Rückenmark von Patienten zu verletzen.

Unter den weiteren Aachener Innovatoren befand sich das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen, das „smarte“ Textilien wie Handschuhe oder Fußsohlen mit langlebigen digitalen Sensoren entwickelt hat. Dass die traditionell starke Aachener Forschungs- und Mittelstandslandschaft von der Innovationsförderung des Bundes zusätzlich profitiert, konnten ebenso folgende Aussteller dem Publikum demonstrieren: Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V. (Lebensdauer von Kunststoffbauteilen), LightFab GmbH (Lasertechnik) sowie das Forschungs- und Entwicklungszentrum ACCESS e.V. an der RWTH Aachen (lasergefertigte Werkstoffe). Die präsentierten Förderergebnisse gehen überwiegend auf Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), im Programm zur Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und im Programm Innovationskompetenz (INNO-KOM) zurück.