Aachener Schülerin wird zur Junior-Botschafterin

Bei dem diesjährigen Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestags erhielt die Aachener Schülerin Saskia Weishaupt den Zuspruch. Das gemeinsame Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der Vereinigten Staaten macht die USA und ihr politisches System erlebbar und zeigt Gemeinsames und Unterschiedliches. Bewerben können sich alle, die neugierig auf die USA und offen für Neues sind. Schülerinnen und Schüler haben dann die Möglichkeit, den Alltag an einer Highschool hautnah mitzuerleben und bei einer amerikanischen Gastfamilie zu wohnen. Auszubildende haben die Möglichkeit, in einem amerikanischen Betrieb zu arbeiten und internationale Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. Hierbei werden nicht nur die sprachlichen Kompetenzen erweitert und gefördert, sondern auch aktiv gegenseitige Vorurteile und Klischees abgebaut. Junge Menschen beider Länder entwickeln ein Verständnis für die Kultur und die Gesellschaft im jeweils anderen Land. Sie lernen gesellschaftliche, kulturelle und politische Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Länder kennen und verstehen. Bundestagsabgeordnete begleiten in Deutschland das Programm als Paten. Das Besondere: Mitglieder beider Parlamente übernehmen die Patenschaft über jeweils eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer. Ein wesentliches Auswahlkriterium für die Teilnehmer ist, dass sie Interesse für politische, zeitgeschichtliche und soziale Fragen in Deutschland haben und die Bereitschaft und die Fähigkeit, darüber zu diskutieren und in den USA zu informieren.

Für die Schülerin übernimmt der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke die Patenschaft. Für sie geht es nun am 7. August in Richtung USA, wo sie Deutschland aber auch Aachen als Junior-Botschafterin repräsentieren wird.

Schon jetzt sind die Bewerbungen für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm für 2020/2021 möglich. Anmeldeschluss ist der 13. September 2019.

Interessierte können sich über www.bundestag.de/ppp online bewerben.