Unionsfraktion beschließt „Leipziger Aufruf“ zur Friedlichen Revolution von 1989

Vor 30 Jahren haben die Menschen in der DDR mit Freiheitsliebe und Mut die innerdeutsche Mauer zum Einsturz gebracht und die SED-Diktatur beendet. Um die besondere Rolle Leipzigs während der Friedlichen Revolution zu würdigen, kam die CDU/CSU-Bundestagsfraktion dort am 14. Oktober 2019 zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei verabschiedete sie einen „Leipziger Aufruf“, in dem sie nicht nur an die mutigen Bürger erinnerte, sondern auch die weitere Aufarbeitung und Wiedergutmachung des DDR-Unrechts forderte.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag sieht sich den mutigen Bürgerinnen und Bürgern von 1989 verpflichtet. Zur heutigen politischen Arbeit an der inneren Einheit gehört eine fortgesetzte und intensive Aufarbeitung des SED-Unrechts und eine Unterstützung der Opfer. Zudem spricht sich die CDU/CSU-Fraktion für einen besseren Zugang zu den Archiven des Unrechts und eine weitere Untersuchungen zur Zwangsadoptionen in der DDR aus.

Zum Nachbericht der außerordentlichen Fraktionssitzung vom 14. Oktober 2019