Finanzielle Sicherheit für Eltern während der Krise schaffen

Da viele Kindergärten und Schulen noch geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet sind, können die meisten Eltern während der Ausnahmesituation nicht vollständig arbeiten gehen, sondern müssen ihre Kinder zu Hause betreuen. Infolgedessen sorgen sich Eltern um die finanzielle Situation und ihre Zukunft.

In der schwierigen Lage müssen Familien weiterhin unterstützt werden. Deshalb hat der Deutsche Bundestag Ende Mai die bisherige Regelung zum Lohnersatz für Eltern ergänzt: Die Dauer der Lohnfortzahlung wird von 6 auf bis zu zehn Wochen für jedes Elternteil verlängert, das bei behördlichen Einrichtungsschließungen die Betreuung von unter 12-jährigen Kindern übernimmt. Insgesamt haben Eltern damit einen Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entgeltfortzahlung. Für Alleinerziehende wird der Anspruch ebenfalls auf maximal 20 Wochen verlängert. Eine Verteilung der Entschädigungsleistung ist auch über mehrere Monate  möglich. Durch diese Neuerungen wollen wir finanzielle Sicherheit für Eltern während der Corona-Pandemie schaffen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Eltern von behinderten Kindern im Erwachsenenalter sind ebenfalls betroffen und werden deshalb von uns auch unterstützt. Denn die Tagesförderstätten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind momentan vielfach geschlossen. Aus diesem Grund schaffen wir rückwirkend zu Ende März auch für sie eine Lohnfortzahlung – und zwar unabhängig vom Alter der behinderten Kinder, also auch über das 18. Lebensjahr hinaus.

Weitere Informationen Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen