Aachen erhält 1.485.000 Euro Bundesförderung zur Sanierung des Freibads Hangeweiher

In seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 1.486.000 Euro für die Sanierung des Freibads Hangeweiher beschlossen. Seit 2018 hat sich Rudolf Henke dafür eingesetzt, dass die Sanierung des Freibades aus Bundesmitteln gefördert wird. Der Förderantrag wurde seinerzeit abgelehnt.

Um dem Investitionsstau bei der Sanierung kommunaler Infrastruktur zu begegnen, hat der Deutsche Bundestag jedoch mit dem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 die Mittel für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur“ weitere 600 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Da die Mittel nun aufgestockt wurden, habe ich mich dafür eingesetzt, dass der zuvor abgelehnte Antrag der Stadt Aachen noch einmal berücksichtigt wird.“, so der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU). „Durch die heute erfolgten Zusagen setzen wir genau das richtige Signal an unsere Kommunen, die in dieser Zeit besonders belastet sind.“

Im Rahmen dieses Bundesprogramms werden investive Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung gefördert. Auch die Wirkung der Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die soziale Integration in der Kommune und die Stadtentwicklungspolitik, der Beitrag zum Klimaschutz sowie das Innovationspotenzial spielen eine Rolle.

Das Freibad ist über 120 Jahre alt und besteht in seiner jetzigen Bauform seit fast 50 Jahren. Um den unverzichtbaren Fortbestand als einziges Aachener Freibad zu sichern, ließ die Stadt zwischen 2014 und 2018 bereits Grundsanierungsarbeiten an der stark überalterten Bädertechnik sowie in den Becken- und Außenbereichen durchführen. In der Saison 2018 verzeichnete das teilsanierte Freibad mit mehr als 155.000 Gästen Rekordzahlen. Der erfreuliche Andrang bestätigte zugleich den verbliebenen Sanierungsbedarf der Hochbauten, insbesondere erhebliche Mängel der Zugangs-, Umkleide- und Sanitäranlagen. Mit Hilfe der Bundesförderung wäre es möglich, diesen dritten Bauabschnitt zeitnah anzugehen und das Bad so für seine Zukunft als Sport- und Begegnungsstätte aufzustellen.