Bessere Hilfe für Corona-Patienten

Ein neuer Schub in Höhe von 50 Millionen Euro für Medikamentenforschung: Mithilfe des Förderprogramms für die Forschung sollen neue Medikamente zur besseren Behandlung von Menschen entwickelt werden, die an COVID-19 erkrankt sind.

Zwar wurden Impfstoffe schnell und erfolgreich entwickelt, aber bis die Impfungen flächendeckend den erhofften Schutz bringen, wird es noch etwas Zeit brauchen, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Auch danach werden Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen oder dürfen, weiterhin erkranken und auf eine medizinische Behandlung angewiesen sein. Noch immer sind die hohen Zahlen an schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen in Folge einer COVID-19-Erkrankung erdrückend. Deswegen müssen neue Therapien und Medikamente entwickelt werden.

„Um die Pandemie bewältigen zu können, sind nicht nur die Verfügbarkeit des Impfstoffes, sondern auch entsprechende Medikamente und Therapien notwendig. Dazu wird jetzt ein neues Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gestartet und mit 50 Millionen Euro ausgestattet. Dafür haben wir in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion uns stark eingesetzt“, betonte Rudolf Henke MdB.

In Deutschland gibt es innovative Unternehmen, die bereits neue Therapieansätze in der Entwicklung haben. Dabei wird versucht, beispielsweise schon im Frühstadium einer Erkrankung die Viruslast deutlich zu reduzieren und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.

Das neue Förderprogramm wurde bereits gestartet. Unternehmen und Wissenschaftler, die erfolgversprechende Therapeutika gegen COVID-19 entwickeln, können sich bis zum 17. Februar 2021 darauf bewerben und Unterstützung erhalten. Gefördert werden insbesondere klinische Studien zur Untersuchung der Verträglichkeit und Wirksamkeit neuer Medikamente.

Informationen zu dem neuen Förderprogramm finden sich unter: