Bessere Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität beschlossen

Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie Nordrhein-Westfalens, Rheinland-Pfalz und Niedersachsens haben am 31. Oktober die "Aachener Erklärung" im Aachener Rathaus unterzeichnet.

Hiermit werden acht Maßnahmenpakete zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität und insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls vereinbart. Ziel der Maßnahmen ist es, über bereits bestehende operative Kooperationsformen hinaus, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls im grenznahen Bereich weiter entschlossen zu verstärken. Für die nachhaltige Bekämpfung der reisenden Tätergruppen bedarf es einer noch besseren Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden in den Ziel- und Herkunftsländern der Täter.

Konkrete Punkte sind beispielsweise, ein intensivierter und kontinuierlicher Informationsaustausch, gemeinsame Auswerte- und Analyseprojekte sowie operative Aktivitäten sowie unter Leitung und in Absprache mit den zuständigen Justizbehörden, eine enge Kooperation der Polizeibehörden für die Durchführung paralleler Ermittlungen oder gemeinsamer Ermittlungsverfahren.

Rudolf Henke begrüßt diese Maßnahmen: „Als Grenzstadt ist Aachen besonders betroffen von Einbrüchen, die sowohl von internationalen Banden als auch von Tätern aus der Grenzregion verübt werden. Mit dem Einbruchsradar und der Präventionskampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ konnte die Anzahl der Einbrüche im letzten Jahr in Aachen reduziert werden. Wichtig ist jedoch, die Täter langfristig auf nationaler und auf europäischer Ebene bekämpfen.“