Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in Aachen

Im Rahmen ihrer Sommertour "Leben im Alter" besucht Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zehn Forschungseinrichtungen und Projekte in Deutschland. In Aachen informierte sie sich im Uniklinikum über die "Aachen Jülich Research Alliance (JARA)".

Dort arbeiten Forscher der RWTH und des Forschungszentrums Jülich daran, wie gesundes Altern mit den Funktionen des Gehirns zusammenhängt. 

Von der Bundesförderung in Höhe von circa 60 Millionen Euro, die die RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzinitiative vom Bund erhält, fließen 13,6 Millionen direkt an die JARA-Institute.160 Lehrstuhlinhaber forschen in insgesamt sechs JARA-Sektionen an interdisziplinären Fragestellungen zum Thema "Gehirn".

Im JARA-BRAIN Institut “Brain structure function relationships: Decoding the human brain at systemic levels”, steht die Erforschung psychischer Erkrankungen im Fokus. Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, JARA-BRAIN Professor, prognostiziert: „Psychische Erkrankungen werden zukünftig eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitssystem darstellen.“ Ein detailliertes Verständnis der Erkrankungen und der Vorgänge im Gehirn ist Basis für die Entwicklung neuer, effektiverer Therapien. Hier können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, durch die Verknüpfung der Expertise und der Infrastrukturen der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, wichtige Weichen für eine bessere Behandlung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen stellen.