Der Bund hat beste Voraussetzungen für den Ausbau der Kleinkindbetreuung geschaffen

Zum 1. August gilt der Rechtsanspruch für Kleinkindbetreuung. Hierzu erklärt unser Aachener Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke:

„Ab dem 1. August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder zwischen dem vollendeten ersten und dritten Geburtstag. Obwohl der Ausbau der Kleinkindbetreuung in die originäre verfassungsrechtlich geregelte Zuständigkeit der Länder fällt, unterstützt der Bund den U3-Ausbau bis 2014 mit insgesamt 5,4 Milliarden Euro: Auf Investitionen zur Schaffung neuer Betreuungsplätze entfallen 4,5805 Milliarden Euro – für den Betrieb von Kinderkrippen und Tagespflegestellen werden jährlich 845 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich steht seit 1. Februar 2013 ein KfW-Förderprogramm zur Unterstützung von Investitionen bereit. Das „Aktionsprogramm Kindertagespflege“ zur Unterstützung von Tagespflegepersonen sowie die Unterstützung der betrieblichen Kinderbetreuung über Zuschüsse zu den Betriebskosten erhöhen die Bundes-Unterstützung noch einmal deutlich.

Damit ist der Bund in erhebliche Vorleistung gegangen. Die Städte und Gemeinden haben beim Ausbau der Betreuungsplätze bisher große Anstrengungen unternommen, um möglichst viele Plätze zu schaffen. Das Land Nordrhein-Westfalen ist jetzt aufgefordert, seinen Beitrag zum Ausbau der Kleinkindbetreuung vollumfänglich zu erbringen, um sicherzustellen, dass in unseren Kommunen der Rechtsanspruch auch tatsächlich zum 1. August 2013 gewährleistet werden kann.

Dabei ist wichtig, dass die in öffentlichen Diskussionen immer wieder genannte Betreuungsquote von 39 Prozent keine statische Größe darstellt, die jede Kommune erreichen muss. Bei dieser Betreuungsquote handelt es sich um einen mathematischen Durchschnittswert für ganz Deutschland.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Zielgröße von 32 Prozent vorgegeben. In Aachen wird diese Zielgröße bis August 2013 mit einem Versorgungsgrad von 36,9 Prozent überschritten. Die StädteRegion Aachen liegt beim Betreuungsangebot für unter Dreijährige sogar mit an der Spitze im kommunalen Vergleich der westlichen Bundesländer. Sie erreicht aktuell eine Versorgungsquote von 39 Prozent, die sich mit schon beschlossenen Maßnahmen in diesem Jahr auf mehr als 40 Prozent erhöhen wird.

Das lässt mich zuversichtlich hoffen, dass in Aachen und der StädteRegion zum 1. August 2013 alle Kinder, deren Eltern es wünschen, einen Betreuungsplatz erhalten. Die von CDU und CSU geführte Bundesregierung hat alles getan, um dieses Ziel zu erreichen. Die Bundesregierung hat damit unter Beweis gestellt: „Wir schaffen beste Voraussetzungen für den Ausbau der Kleinkindbetreuung.“

Quelle Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABubbles26.jpg