Exzellenzinitiative in der Region Aachen: Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion zu Besuch

Auf Einladung von Rudolf Henke besuchte seine Bundestagskollegin Alexandra Dinges-Dierig, Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion zum Thema Exzellenzinitiative, die Region Aachen.

Zusammen besuchten Rudolf Henke und Alexandra Dinges-Dierig, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, das Forschungszentrum Jülich sowie die RWTH Aachen. Begrüßt wurden sie vom Rektor der RWTH, Prof. Ernst Schmachtenberg, sowie den Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich, Prof. Wolfgang Marquardt (siehe Bild). 

Als Beispiele für die gute Zusammenarbeit der Jülich Aachen Research Alliance und die Arbeit, die durch die  Förderung der Exzellenzinitiative ermöglicht wird, besuchten die Bundestagsabgeordneten u.a. das Institut für Energie- und Klimaforschung – Troposphäre unter der Leitung von Prof. Andreas Wahner sowie das Exzellenzcluster Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse unter der Leitung von Dr.-Ing. Stefan Pischinger. 

Hintergrundinformationen:

Am 16. Juni 2005 haben Bund und Länder die Exzellenzinitiative beschlossen. Das Programm soll den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die universitäre Spitzenforschung sichtbarer machen. Damit soll die begonnene Leistungsspirale fortgeführt werden, die die Ausbildung von Spitzen und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes in der Breite zum Ziel hat. Diese strategischen Zielsetzungen verfolgt der Wettbewerb in drei projektbezogenen Förderlinien:

Ziele:
Spitzenforschung fördern
Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschlands stärken
Internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern

Förderlinien der Exzellenzinitiative:
• Graduiertenschulen
Graduiertenschulen sind ein Qualitätsinstrument zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und folgen dem Prinzip der Qualifizierung herausragender Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb eines exzellenten Forschungsumfelds.
• Exzellenzcluster
Mit den Exzellenzclustern sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etabliert und dabei wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglicht werden.
• Zukunftskonzepte
Zukunftskonzepte haben zum Ziel, die universitäre Spitzenforschung in Deutschland auszubauen und international konkurrenzfähiger zu machen.

Ein Grundsatzbeschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder vom 11. Dezember 2014 sieht vor, dass die bisher gemeinsam für die Exzellenzinitiative bereitgestellten Mittel mindestens im selben Umfang auch nach 2017 zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Exzellenzinitiative erhalten Sie hier