Fachgespräch zu Stiff-Person-Syndrom

In unserer Welt gibt es unzählige Krankheiten, einige davon so selten, dass sie nur wenige Menschen betreffen. Aber auch für diese Menschen ist es wichtig, die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.

Dies ist bei einer Krankheit, wie dem Stiff- Person-Syndrom, über welches es noch viel zu erforschen gilt, nicht immer möglich. Gemeinsam mit Prof. Jüngling, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Stiff-Person-Syndrom Selbsthilfe e.V. beriet der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke am 5. Mai über eine Verbesserung der Situation von SPS Betroffenen.

Das Stiff-Person-Syndrom ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, Betroffene leiden unter Anderem unter Bewegungsunfähigkeit, Muskelverhärtung und Angstattacken. Da die Symptome von SPS sehr zahlreich und individuell verschieden sind, ist eine Diagnose häufig kompliziert. Auch die Seltenheit der Krankheit führt zu einer erschwerten Diagnose.

Ist eine Diagnose dann erfolgt,  gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Eine in Deutschland noch nicht angewendete Methode ist die Stammzellentransplantation, welche in anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA, erprobt wird.

Ist es möglich eine solche Behandlung auch in Deutschland durchzuführen? Wie kann die Behandlung und Betreuung von Menschen mit seltenen Krankheiten wie dieser verbessert werden? Wie kann die Diagnose erleichtert werden? Der Beantwortung dieser Fragen nimmt sich Herr Rudolf Henke in der Zukunft weiterhin an.