Fairer Handel in Aachen- Rudolf Henke besucht den Aachener Weltladen

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt Projekte von Organisationen, die sich in Nordrhein-Westfalen u.a. für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen. Den Förderbeginn hat Rudolf Henke zum Anlass genommen über die Arbeit des Vereins in Aachen zu informieren.

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt Projekte von Organisationen, die sich in Nordrhein-Westfalen u.a. für den Umwelt- und Naturschutz, die entwicklungspolitische Bildung und den Fairen Handel einsetzen. Seit Anfang des Jahres unterstützt die Stiftung auch das Projekt „Nachhaltige Entwicklung und Fairer Handel in Schulen verankern. Qualifizieren-Aktivieren-Unterstützen“ des Vereins Aachener Weltladen mit rund 120.000 Euro. Den Förderbeginn hat Rudolf Henke zum Anlass genommen, sich im Gespräch mit Jan Konwinski, Vorstandsvorsitzender des Vereins, Heiner Grysar, Vorstandsmitglied, und der Referentin des Projektes, Andrea Milcher, über die Arbeit des Vereins in Aachen zu informieren.      

Die Mitglieder des Vereins berichteten, dass der Verein parallel zum Verkauf von fair gehandelten Waren seit einigen Jahren auch eigene Bildungsprojekte, die er mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern meist mit Kindern und Jugendlichen extern durchführt, betreut. Die Erlebnisausstellung Mercado Forestal zu fairem Handel und Regenwald, das Projekt zu Umwelt und Entwicklung UTROPIA und „Menschen Fairbinden“ sind nennenswerte Beispiele. Eine Sondermaßnahme im Bildungsbereich stellt das aktuell geförderte Projekt dar. Das Projekt beabsichtigt, die Themen Fairer Handel und Nachhaltige Entwicklung stärker in die schulische Arbeit in der Region Aachen zu integrieren. Im Rahmen dessen werden ehrenamtliche Multiplikatoren aus- und fortgebildet, die in Schulen und im Weltladen Bildungsmodule anbieten. Interessierte Schulen werden außerdem bei der Einführung von Schul-Weltläden beraten und bei deren Umsetzung begleitet. Auch in der Aachener Wirtschaft hält das Thema Fairer Handel langsam Einzug. Die Vereinsmitglieder berichteten, dass ihre Arbeit in der jüngsten Zeit besondere Früchte getragen habe. Nach Gesprächen mit einem großen Aachener Bäckereibetrieb benutzt dieser zukünftig für seinen Printenüberzug ausschließlich fair gehandelte Schokolade.

„Ich bin sehr erfreut über die Förderung des Projektes durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung. Das Interesse an dem Thema, besonders durch Schulen in Aachen und der Städteregion, kann somit auch in Zukunft vertieft werden. Ich würde mich freuen, wenn sich besonders die größeren Aachener Unternehmer im Textil-und Lebensmittelgewerbe dem Thema Fairen Handel noch mehr öffnen würden“, so das Fazit von Rudolf Henke nach seinem Besuch.    

Der Weltladen Aachen wird getragen vom Verein „Weltladen Aachen e.V.“ mit Sitz in der Jakobstraße, Aachen. Gegründet im Herbst 1980 von Mitgliedern zweier entwicklungspolitischer Gruppen, dem Arbeitskreis Entwicklungshilfe Aachen-Brand (AKE) und der Katholischen Hochschulgemeinde Aachen, bezog der Weltladen im Herbst 2007 seine neuen Räumlichkeiten in der Innenstadt. Der Weltladen Aachen ist Mitglied im Weltladen-Dachverband und arbeitet dort in verschiedenen Gremien mit.