Fortführung des laufenden Modellprojekts Mehrgenerationenhäuser gesichert

Mit dem Entwurf des Bundeshaushaltes für 2015 hat das Bundeskabinett am 03. Juli 2014 den ersten Schritt zur nachhaltigen Sicherung der Mehrgenerationenhäuser gemacht.

Zur Fortführung des laufenden Modellprogramms bis Ende 2015 werden deshalb im Einzelplan 17 einmalig 16,5 Millionen Euro zur Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser veranschlagt. Jedes der aktuell geförderten Häuser kann somit Ende des Jahres 2014 einen Förderantrag für 2015 stellen. Auch für 2015 gilt: Um die Bundesförderung i.H.v. 30.000,- Euro zu erhalten ist ein Kofinanzierungsanteil i.H.v. 10.000,- Euro durch die Kommune, den Landkreis und/oder das Land zu erbringen. Zu allen Verfahrensdetails werden die Träger der Mehrgenerationenhäuser - wie in den Vorjahren - im Herbst durch mein Haus informiert.

Jetzt kommt es darauf an, an der Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag über die Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzepts der Mehrgenerationenhäuser und die Verstetigung der Finanzierung weiter zu arbeiten. Dafür finden Gespräche mit den Ländern und Kommunen über eine gemeinsame Lösung für die dauerhafte Etablierung der Häuser statt. Mehrgenerationenhäuser stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft und helfen, die Folgen des demografischen Wandels aktiv zu gestalten.

Mit dem Entwurf des Bundeshaushaltes für 2015 hat das Bundeskabinett heute weitere zentrale familienpolitische Entscheidungen umgesetzt, die wir im Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und SPD vereinbart haben. So wurde beim Ansatz für das Elterngeld die Einführung des ElterngeldPlus und des Partnerschaftsbonus zum 1. Juli 2015 berücksichtigt. Auch der weitere Ausbau der Kinderbetreuung ist sichergestellt.

Foto: Reichtagsgebäude von Tobias Koch