Gespräch mit dem Müttergenesungswerk

Zum informellen Gespräch mit Mitgliedern des Müttergenesungswerkes haben sich Mitglieder des Familien- und des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag getroffen. Auch Rudolf Henke nahm am 21. Mai 2015 an dem Gespräch teil.

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit jährlich rund 4 Millionen Euro Baumaßnahmen in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes, um den Familien ein gutes Umfeld zu bieten und fördert unter anderem den Informations- und Erfahrungsaustausch der Beratungsstellen.

Hintergrundinformationen:

Das Deutsche Müttergenesungswerk ist eine 1950 durch Elly Heuss-Knapp, Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten, ins Leben gerufene Stiftung, zu der sich die Trägerverbände damals bestehender Müttererholungswerke zusam­mengeschlossen haben. Von der reinen Müttererholung wurden die Müttergenesungskuren zu einem spezifischen und qualitativ hochwer­tigem Gesundheitsangebot für Mütter, Mutter und Kind und auch für Väter mit Kindern weiter­entwickelt.

Im Zuge der jüngsten Gesund­heitsreform wurden die sogenannten Mütter- und Mutter/Vater-Kind-Kuren zu Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgestaltet. Seitdem muss Müttern und Vätern, bei denen die medizinischen Voraussetzungen vorliegen, eine stationäre Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme für Mütter bzw. Väter genehmigt werden.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend