Junger Unternehmer zu Gast im Bundestag

Politik trifft Wirtschaft – das ist das Motto des Know-how-Transfers, einer Projektwoche der Wirtschaftsjunioren Deutschland, an der der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke teilnimmt.

Eine Woche lang hat er einen jungen Unternehmer aus den Reihen der Wirtschaftsjunioren zu Gast in Berlin um ihm einen Einblick in den Berliner Politikbetrieb zu geben. „Es ist wichtig, dass Politik und Wirtschaft in ständigem Dialog sind“, sagt Henke. „Nur so können wir uns darüber austauschen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen für die Unternehmen haben.“ Gleichzeitig wachse das Verständnis für die Anliegen der „anderen Seite“. „Deshalb bin ich froh, dass die Wirtschaftsjunioren diesen Austausch organisieren – und dass die jungen Unternehmer sich die Zeit nehmen, uns in Berlin über die Schulter zu schauen“, sagt Rudolf Henke.

Vom 13. bis 17. Mai wird Rudolf Henke von einem Wirtschaftsjunior auf Schritt und Tritt begleitet, unter anderem zu Terminen, Fraktions-, Ausschuss- und Arbeitsgruppensitzungen. Insgesamt nehmen rund 150 junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Deutschland teil. Auf dem Programm der jungen Unternehmer stehen außerdem Diskussionsrunden mit Politikern und Fraktionsspitzen.

Ab dem Sommer sind die Abgeordneten zu Gegenbesuchen in den Unternehmen eingeladen, um den Unternehmeralltag besser kennenlernen zu können.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).