Rudolf Henke besucht den BDKJ Aachen

Über die Arbeit des Bundes Deutscher Katholischer Jugend in Aachen konnte sich Rudolf Henke bei seinem heutigen Besuch in der Geschäftststelle des BDKJ in Aachen informieren.

Neben dem Diözesanvorstand und den Leitern der verschiedenen Verbände des BDKJ waren auch die Aachener Referenten des Dachverbandes der katholischen Jugendverbände gekommen, um Herrn Henke ihre Arbeit vorzustellen. Die demokratisch organisierten Verbände des BDKJ sind überwiegend in Schulen und Pfarrgemeinden aktiv, hier leisten die zumeist ehrenamtlich Tätigen, die von wenigen hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt werden, wichtige Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Insgesamt nehmen an den verschiedenen Projekten, die im gesamten Jahr angeboten werden, mehrere tausend Kinder und Jugendliche in der Region teil. In den anstehenden Sommerferien beispielsweise finden 16 Ferienfahrten innerhalb Europas statt, an denen über 600 Kinder teilnehmen. Neben den geplanten Austauschprojekten mit dem Partnerland Kolumbien und dem großen Erfolg bei der Durchführung der „72-Stunden Aktion“ im vergangenen Juni berichteten die Gesprächsteilnehmer dem Bundestagsabgeordneten auch von Umständen, die ihre Arbeit erschweren. So bestehe ein deutliches Missverhältnis von haupt- und ehrenamtlichen Kräften, dies sei zunehmend  mit organisatorischen Problemen verbunden. Hinzu komme, dass es in Zeiten steigender Anforderungen in Schule und Studium vielen jungen Menschen nicht mehr möglich sei, sich in dem von ihnen gewünschten Maße ehrenamtlich zu engagieren, was sich in der Zusammensetzung der einzelnen Verbandsgruppen stark bemerkbar mache. Die Vorführung eines Films über die bundesweit und sogar länderübergreifend veranstaltete „72-Stunden Aktion“, an der auch Rudolf Henke gemeinsam mit der Jungen Union Aachen teilnahm und bei der Renovierung eines Aachener Kinderheims half, rundete den Besuch ab.