Naturwissenschaften hautnah erleben: Das BIOTechnikum macht Halt in Aachen

Seit 2008 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung die Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“, die auch zum ersten Mal in Aachen Halt gemacht hat.

Ob bei neuen Therapien und Diagnostikverfahren in der Medizin oder in alltäglichen Produkten wie Zahnpasta, Shampoo oder Waschmittel: Die moderne Biotechnologie ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Biotechnologie ermöglicht technologischen Fortschritt, höhere Lebensqualität und nachhaltige Produktionsverfahren. Biotechnologie finden wir in den Laboren der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die neue Verfahren entwickeln, genauso wie in den vielen Unternehmen, die diese Ideen schon heute in konkrete Produkte oder Dienstleistungen umsetzen.

Seit 2008 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung daher die Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“. In einem doppelstöckigem Ausstellungsfahrzeug, das seit 2008 in der Bundesrepublik unterwegs ist, wird Biotechnologie greifbar gemacht und Schülerinnen und Schüler ermöglicht, für einige Stunden selbst zu Forscherinnen und Forschern zu werden. Außerdem können sie sich einen Überblick über die vielfältigen Karriere- und Ausbildungswege in der Biotechnologie verschaffen.

Rudolf Henke ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und ist daher besonders an den Initiativen interessiert, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt werden. Hautnah konnte er die Biotechnologie zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Anne-Frank-Gymnasiums erleben. In einem Praktikum extrahierte Rudolf Henke mit seiner Laborgruppe DNA von E.coli-Bakterien und machte diese mithilfe von ungiftigen Chemikalien und unter Verwendung des „Handwerkszeugs“ der Biotechnologie, wie Pipetten und Zentrifugen, sichtbar.

„Ich finde es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, sich die Naturwissenschaften, neben dem Schulunterricht, praxisnah zu erschließen. Das Wissen aus der Theorie wird im BIOTechnikum angewendet und vertieft und hilft zugleich dabei, sich für Karriere- und Ausbildungswege in den Naturwissenschaften zu interessieren. Eine sehr wichtige Initiative, um den Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland auch in Zukunft fortzuentwickeln“, so Rudolf Henke.