THW erhält finanzielle Unterstützung- Dank an Helferinnen und Helfer

Das Technische Hilfswerk (THW) erhält auch im kommenden Jahr deutlich mehr Mittel. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen der Haushaltsberatungen am 10. November beschlossen.

Ein Paket aus vier Maßnahmen ermöglicht, nach Verabschiedung im Deutschen Bundestag, dass das THW weiter besser aufgestellt wird.

Konkret beinhalten die Maßnahmen,

1) ein Investitionsprogramm über 100 Millionen Euro, gestaffelt über die kommenden sieben Jahre zur Modernisierung unserer Einsatzfahrzeuge und Großgeräte,

2) 3,2 Millionen Euro für Helferförderung, davon 900.000 Euro für Projekte der THW-Jugend zur Nachwuchsförderung und 250.000 Euro für die Bundesvereinigung,

3) 170,5 neue Stellen, um die Ortsverbände weiter von Verwaltungs- und Prüfaufgaben zu entlasten und in den Bereichen Ausbildung und Helfergewinnung stärker zu unterstützen,

4) ein Stellenhebungsprogramm für über 150 Stellen, um Zusammenhalt und Kontinuität zu fördern und um die Attraktivität des Hauptamts zu verbessern.

Auch Rudolf Henke hatte sich dafür eingesetzt, dass das THW auch in diesem Jahr einen finanziell gestärkten Haushalt zur Verfügung hat. Insbesondere im Bereich der Ausstattung waren Investitionen bei den Ortsverbänden notwendig, um die 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so unterstützen, dass sie in schwierigen Einsätzen ihre Arbeit in adäquater Weise leisten können. Das THW ist in vielfältigen Einsatzgebieten ehrenamtlich vertreten und hat auch in den letzten Monaten großartige Unterstützung geleistet, vom Jahrhunderthochwasser in Bayern im Sommer über die Bergung von verunglückten Tauchern im Blausteinsee in der StädteRegion Aachen bis zur operativen Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen.  

Im Sommer 2016 hat Rudolf Henke den Aachener Ortsverband des THW besucht und persönliche Einblicke in die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen erhalten. „Ich freue mich, dass sich der Einsatz für eine Erhöhung der finanziellen Mittel des THW auch in Zahlen bemerkbar gemacht hat. Besonders die Ausstattung der Fahrzeuge, von denen 40 Prozent 25 Jahre und älter sind, war ein wichtiges Anliegen der Ortsverbände. Für die Erneuerung des Fuhrparks stehen im kommenden Jahr 15 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Zusammen mit den Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 85 Millionen Euro können damit bis 2023 mehr als 621 Einsatzfahrzeuge und Bergungsräumgeräte angeschafft und ausgetauscht werden. Das ist ein wichtiges Zeichen, besonders an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort“, so Rudolf Henke erfreut.