Rudolf Henke setzt sich als politischer Pate für kubanischen Bürgerrechtler ein

Mit Unverständnis und Sorge reagiert Rudolf Henke auf die jüngsten Entwicklungen im Gefängnis von Äguica in der Republik Kuba.

Der Bundestagsabgeordnete, der eine politische Patenschaft für den seit 2011 inhaftierten kubanischen Bürgerrechtler Luis Enrique Díaz übernommen hat, wurde von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte über eine massive Zunahme der Gewalt gegen Häftlinge in Ägüica informiert.  So wurde Labrador Díaz von Gefängniswärtern wiederholt gefoltert, die ihm Handschellen anlegten, ihm Pfefferspray in die Augen sprühten und ihn schließlich mit Elektroschocks quälten.

In einem Brief an den Botschafter der Republik Kuba fordert Henke nun die sofortige Überprüfung der Haftumstände sowie die Freilassung des Oppositionellen Díaz. 

„Der Umgang mit politisch Andersdenkenden in Kuba ist mit der Menschenwürde nicht vereinbar. Die kubanischen Bürgerrechtler brauchen unsere volle Solidarität. Ziel meiner politischen Patenschaft ist es, die internationale Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo Meinungsfreiheit nicht existiert und Oppositionelle staatlichen Repressalien ausgesetzt sind“, so Rudolf Henke.

Im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms engagieren sich prominente Politiker für politische Gefangene in Kuba und im Iran. Bis zu dessen Freilassung war Rudolf Henke zudem politischer IGFM-Pate des iranischen Konvertitenpastors Behrouz Sadegh-Khanjani.