„Leistung macht Schule“ fördert Schülertalente in Aachen

Die geschäftsführende Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat gestern den Startschuss für die Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ gegeben. Das Programm mit einem Fördervolumen von 125 Millionen Euro läuft über zehn Jahre und unterstützt Schulen bei der frühzeitigen Talentförderung.

Die geschäftsführende Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat gestern den Startschuss für die Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ gegeben. Das Programm mit einem Fördervolumen von 125 Millionen Euro läuft über zehn Jahre und unterstützt Schulen bei der frühzeitigen Talentförderung. Zusätzlich zu leistungsschwachen Schülern soll das neue Programm gezielt die Entwicklungsmöglichkeiten von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern in den Blick nehmen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder sozialem Status.

Zu den 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich, die in der ersten Förderphase bis 2022 beteiligt sind, gehört auch die Aachener Maria-Montessori-Gesamtschule. In einem mehrstufigen Auswahlprozess hatte sich die nordrhein-westfälische Landesregierung für die Aachener Schule entschieden. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Forschungsverbund aus 15 Universitäten sollen die Schulen praxisnah Strategien und Maßnahmen zur gezielten Talentförderung im Regelunterricht erarbeiten. Das Land wird die Maria-Montessori-Gesamtschule während der ersten Förderphase betreuen und für die Lehrerinnen und Lehrer unter anderem entsprechende Fortbildungen anbieten.

Rudolf Henke:

„Aus Nordrhein-Westfalen nehmen 34 weiterführende Schulen an dem Programm teil. Ich freue mich, dass die Maria-Montessori-Gesamtschule zu diesem Kreis zählt und so die schulische Talentförderung in unserer Stadt stärkt. Das Förderprogramm ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu voller Chancengerechtigkeit in der Bildung. Es ermutigt unsere Lehrerinnen und Lehrer, schwächere und stärkere Schüler gleichermaßen zu fördern.“

Hintergrund:                                                             

In der zweiten Phase der Initiative (2023-2027) werden die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die mit den Schulen entwickelten Konzepte bewerten und weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung stellen. So sollen Lehrerinnen und Lehrer die Potenziale von Schülerinnen und Schülern frühzeitig entdecken und gezielt fördern können. Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.