Rudolf Henke zur angekündigten Bombardier-Werksschließung

Pressemitteilung vom 18.10.2012:

Aachener CDU-Abgeordnete kritisieren Schließung des Bombardier-Werks

Die Aachener CDU-Abgeordneten Rudolf Henke, Helmut Brandt (Bundestag), Armin Laschet, Axel Wirtz und Hendrik Schmitz (Landtag) sind entsetzt über die angekündigte Schließung des Aachener Werks des Unternehmens Bombardier Transportation. Offenbar sei es dem Unternehmen nicht gelungen, im Wettbewerb mit seinen Konkurrenten im Regionalzug-Geschäft erfolgreich genug mitzuhalten.

Die Abgeordneten gehen davon aus, dass dazu auch Managementprobleme in der Talent-Krise mit den bekannten Lieferverzögerungen eines im Kern exzellenten Produkts beigetragen haben. Daran sei keiner der 600 betroffenen Aachener Arbeiter schuld. Die Arbeitnehmer dafür büßen zu lassen, sei unfair und ungerecht. Das Unternehmen trage Verantwortung und sei wirtschaftlich in der Lage, auch eine Arbeitslücke von ein oder zwei Jahren zu kompensieren.

Die Abgeordneten erwarten von der Landesregierung, alle Möglichkeiten zum Erhalt von Arbeitsplätzen im Aachener Werk zur Geltung zu bringen. Da die Kapazität des Aachener Werks noch bis ins nächste Jahr hinein ausgelastet sei, bestehe eine gute Möglichkeit, den Beschäftigten in enger Zusammenarbeit von Bombardier, IG Metall und Agentur für Arbeit neue Perspektiven zu eröffnen.