Rudolf Henke: Ausbildung folgt dem Arbeitsmarkt

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Bis Juni 2010 wurden der Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit 404.200 Ausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 11.000 mehr als im Vorjahr.

„Besonders erfreulich ist“, so Rudolf Henke, stellvertretendes Mitglied im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung, „dass die Zunahme aus mehr betrieblichen Ausbildungsstellen resultiert. Die Ausbildung folgt dem Arbeitsmarkt.“

Der Aachener Bundestagsabgeordnete appelliert an die Unternehmen, sich frühzeitig um geeignete Bewerber zu kümmern. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl der Schulabgänger in den nächsten Jahren stark zurückgehen. Mit Betriebspraktika, Einstiegsqualifizierungen und den ausbildungsbegleitenden Hilfen stehen attraktive Instrumente bereit, die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger und die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu steigern.

Rudolf Henke weist darauf hin, dass der deutschen Wirtschaft bereits im letzten Jahr aufgrund von Facharbeitermangel Aufträge im Gesamtwert von über 12 Mrd. Euro verloren gingen. In diesem Jahr wächst der Ausfall nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft auf rund 20 Mrd. an. Sein Resümee: „Wer heute nicht aus-bildet, verliert morgen seine Kunden.“

 

Foto: Norbert Schnitzler. Die Lizenz zu diesem Foto finden Sie hier.

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