Rudolf Henke besucht das Gründungszentrum Aachen

Auch außerhalb der regelmäßigen Sommertouren besucht Rudolf Henke lokale Unternehmen, Firmen und Vereine, um sich über deren Aufgaben und Arbeit zu informieren. Vergangene Woche führte ihn sein Weg zum RWTH Aachen Gründerzentrum.

Als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages war der Besuch dort für ihn von hohem Interesse und sehr informativ.

Der Leiter des RWTH Gründerzentrums, Herr Prof. Dr. Brettel, führte in die Aufgaben und strategischen Gründungsansätze der RWTH ein, aus vier Puzzelteilen bestehend. Das erste Puzzleteil bildet der Gründerstuhl, der in die BWL, Gründerlehre und Forschung einführt. Das zweite Puzzleteil bildet das Gründerzentrum, verantwortlich für Training, Coaching und Veranstaltungen. Der dritte Schwerpunkt ist auf Technologietransfer (PatentScouting, Intellectual Property Management und Intellectual Property Verwertung) fokussiert. Das vierte Puzzleteil bilden Partner, bestehend aus Forschungseinrichtungen und Kanzleien.

Die bisherige Bilanz des Gründerzentrums Aachen ist erfolgsversprechend. Jährlich können circa 40 Gründungen unterstützt werden. Das langfristige Ziel ist es, 60 technologieorientierte Gründungen pro Jahr zu erreichen, davon 10 möglichst im Bereich Intellectual Property basierte Spin-Offs.

Das Gründerzentrum wurde im Jahr 2000 von der RWTH, der IHK und den Sparkassen als Teil der GründerRegion Aachen ins Leben gerufen. Primäre Aufgabe war es, Gründer zu trainieren. In 2003 wurde ergänzend der Entrepreneurship-Lehrstuhl (Lehrstuhl WIN) unter der Leitung von Prof. Dr. Malte Brettel eingerichtet. Ein Meilenstein in der Gründungsförderung an der RWTH ist die Auszeichnung im Hochschulwettbewerb „EXIST Gründerkultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Januar 2013. Bis 2018 stehen bis zu 3,5 Mio. EUR zur Umsetzung des Konzeptes “RWTH Aachen – Die Hochschule für technologieorientierte Gründungen” zur Verfügung.