Ausbau des Lärmschutzes auch in Richterich erforderlich

In den vergangenen Jahren hat sich Rudolf Henke für einen verbesserten Lärmschutz im Bereich des Driescher Hofs eingesetzt. Doch nicht nur das Gebiet am Driescher Hof zeigt eine größere lärmbelastete Fläche.

In den vergangenen Jahren hat sich Rudolf Henke für einen verbesserten Lärmschutz im Bereich des Driescher Hofs eingesetzt. Im Sommer 2013 war es dann soweit. Nach den Ergebnissen einer neuen schalltechnischen Untersuchung teilte das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium mit, dass eine Verbesserung der Lärmschutzsituation als möglich und wirtschaftlich bewertet wird. Für den Umbau werden derzeit vom Land die Entwurfsunterlagen erarbeitet. Diese Planungen stellen sich allerdings als besonders schwierig heraus und verzögern sich, da sich die Autobahn A44 einer Komplettsanierung unterziehen muss, wovon auch die Autobahn entlang des Bereichs „Driescher Hof“ betroffen ist. Die Errichtung der Lärmschutzwand muss natürlich im Einklang mit der Sanierung der A44 stehen.

Doch nicht nur das Gebiet am Driescher Hof zeigt eine größere lärmbelastete Fläche. Im Umfeld der Bundesautobahn A4 zeigen sich auch im Bereich Aachen-Laurensberg/-Richterich größere lärmbelastete Gebiete. Zu einem Ortstermin traf sich Rudolf Henke Anfang Februar mit einer Familie in Richterich. Zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne, dem CDU-Rastherrn Christian Krenkel und dem CDU-Ratskandidaten Holger Brantin informierte sich Rudolf Henke über die Lärmsituation vor Ort. Durch die zuständige Behörde auf Landesebene, Straßen.NRW, wurde in Höhe Aachen-Laurensberg/-Richterich eine Lärmschutzwand errichtet. Doch die Ausbreitung von Lärm ist nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger durch die bauliche Anlage nicht zufriedenstellend gelöst. Die Bürgerinnen und Bürger plädieren für eine Erhöhung der Lärmschutzwand um eine Lärmminderung herbeizuführen. „Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD haben wir den Willen geäußert, die Mittel für die bundesweiten Lärmschutzprogramme im Bereich Straße und Schiene weiter zu erhöhen. Statt insgesamt 75 Millionen Euro im Jahr 2006 stehen mittlerweile 150 Millionen Euro pro Jahr für die Lärmsanierung zur Verfügung, davon 50 Millionen Euro für Bundesfernstraßen. Darüber hinaus haben wir uns für eine Senkung der Geräuschgrenzwerte um drei Dezibel eingesetzt. So konnte auch eine Neubewertung der Situation am Driescher Hof erreicht werden“, so Rudolf Henke.     

Auch die örtlichen CDU-Vertreter setzen sich seit Jahren intensiv für den Lärmschutz in Laurensberg und Richterich ein. Dadurch wurde erzielt, dass neben der Errichtung einer Lärmschutzwand auch der Einbau eines lärmmindernden Asphalts vorgesehen ist. Laut Auskunft der Stadt Aachen soll noch in diesem Jahr mit den vorbereitenden Arbeiten zu einer Standspurertüchtigung begonnen werden. Da die anschließende Ausschreibung EU-weit erfolgen soll, wird mit dem Baubeginn im Jahr 2015 gerechnet. Dementsprechend geht die Stadt Aachen davon aus, dass sich nach Beendigung aller vorgesehenen Lärmminderungsmaßnahmen der Lärmminderungseffekt einstellen wird. Durch den Flüsterasphalt soll eine zusätzliche Lärmminderung von zwei Dezibel erreicht werden.