Gedankenaustausch bei der DAK Gesundheit

Zu einem Austausch mit Wilhelm Meis, Leiter des Regionalzentrums Köln der Deutschen-Angestellten-Krankenkasse (DAK), besuchte der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke Anfang März das Servicezentrum der DAK Aachen.

Die DAK Gesundheit ist ein bundesweit tätiger deutscher Krankenversicherungsträger mit ca. 6,4 Millionen Versicherten und aktuell über 11.000 Mitarbeitern. Sie ist als Ersatzkasse Mitglied im Verband der Ersatzkassen (vdek).

Wilhelm Meis und Rudolf Henke tauschten sich über eine breite Spanne von Themen innerhalb der Gesundheitspolitik aus. Diese umfassten die Optimierung des Versorgungsmanagements in Aachen und die Probleme in der ambulanten Pflege von Pflegebedürftigen wie z.B. Demenzerkrankten. Wilhelm Mais betonte, dass sich Angehörige von Pflegebedürftigen die Hilfe, die sie bei der ambulanten Pflege brauchen, oft zu spät holen würden. Rudolf Henke stimmte ihm zu und verwies auf den Koalitionsvertrag. Die Koalitionspartner CDU, CSU und SPD haben sich für die laufende Legislaturperiode darauf geeinigt, dass die Pflegearbeit der Angehörigen und Familien durch qualifizierte Dienste und Einrichtungen professionell begleitet und unterstützt werden soll. Darüber hinaus soll die „Allianz für Menschen mit Demenz“ gezielt Betroffene unterstützen und das Verständnis und die Sensibilität für Demenzerkrankungen fördern. Dafür sollen bereits vorhandene Initiativen auf lokaler Ebene zusammengeführt, gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Des Weiteren wurde die Umstrukturierung der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland thematisiert und die Bearbeitungsweise der DAK Gesundheit bei Beschwerden unzufriedener Versicherter. Herr Mais informierte Rudolf Henke über das Konzept der „Krankenkasse vor Ort.“ Dieses sieht eine gewachsene regionale Präsenz, einen systematischen Ausbau des Versorgungsmanagements und eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben vor, die die DAK trotz Umstrukturierungen zukünftig gewährleisten soll.

Der sehr breitgefächerte Austausch soll zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Abschließend erhielt Rudolf Henke noch Informationen zu den Arbeitsaufgaben eines DAK Servicezentrums in Aachen. Dadurch konnte er auch einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAK Gesundheit im Servicezentrum Aachen gewinnen.