Viel Bewegung-Kaum Entlastung: Aktueller Arbeitsmarktreport der Region Aachen

Der aktuelle Arbeitsmarktreport für den Monat März 2014 wurde von der Agentur für Arbeit Aachen-Düren veröffentlicht. Lesen Sie alle Zahlen und Fakten hier.

Gesamtentwicklung

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Aachen-Dürener Arbeitsagentur sank im März nur
geringfügig und blieb mit einem Rückgang um 131 Personen auf dem Niveau des Vormonats. Zum Vergleich: Im Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum ebenfalls nur geringfügig um 215 Personen.

Ende März waren insgesamt 47.097 Menschen im Bezirk der Agentur für Arbeit Aachen-
Düren arbeitslos. Im Jahresvergleich waren dies 1.450 Personen (+3,2 Prozent) mehr.
„Der Verlauf im März ist ein Abbild des Vorjahresmonats“, so Jürgen Koch, derzeitiger Leiter der Arbeitsagentur Aachen-Düren. „Nachdem sich die Lage im Februar erfreulich stabil zeigte, gibt es im März erneut viel Bewegung auf dem regionalen Arbeitsmarkt, gleichzeitig aber kaum spürbare Entlastung. Bereits im Februar wurden überdurchschnittlich viele neue Stellen gemeldet. Im März lag die Zahl gemeldeter Stellen um knapp 10 Prozent über der von März 2013. Dies lässt für die kommenden Monate erwarten, dass auch der regionale Arbeitsmarkt verstärkt vom erhöhten Jobangebot profitiert und die Arbeitslosigkeit insgesamt zurückgeht. Das größte Hemmnis beim Abbau von Arbeitslosigkeit ist auch an unserem regionalen Arbeitsmarkt der Tatbestand, dass mehr als 60 Prozent der arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk Aachen-Düren über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Hier zeigt sich deutlich, dass Ausbildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist“ so Koch.

Die Arbeitslosenquote blieb damit im Agenturbezirk Aachen-Düren bei 8,6 Prozent und liegt 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats (8,4 Prozent im März 2013).

Die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt nach Standorten:

Durch die stagnierende Gesamtarbeitslosigkeit veränderten sich die Arbeitslosenquoten an den verschiedenen Standorten der Arbeitsagentur Aachen-Düren nur leicht. Die Spanne reichte im März 2014 von 4,0 Prozent in Monschau bis 11,2 Prozent in Stolberg.
Im Stadtgebiet Aachen bleibt die Quote bei 9,8%, in Alsdorf beträgt die Quote weiterhin 8,5%, in Eschweiler weiterhin 10,2%, in Stolberg 11,2% (Februar: 11,1%), in Monschau 4,0% (Februar: 4,3%), in Düren beträgt die Quote 8,6 % (Februar: 8,7%), in Jülich 7,2% (Februar: ebenfalls 7,2%), in Erkelenz 7,2% (Februar: 7,3%) in Geilenkirchen 9,1% (Februar: 9,2%) und in Heinsberg 7,1% (Februar: 7,2%).

Weiterhin viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Auch im vergangenen Monat spiegelten die Zu- und Abgangszahlen im Agenturbezirk Aachen-Düren die rege Bewegung auf dem Arbeitsmarkt wider. Im März konnten über 2.300 Personen (2.323) in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt (ohne Ausbildung) einmünden. Knapp 7.900 Männer und Frauen beendeten ihre Arbeitslosigkeit. 7.750 Personen meldeten sich im Laufe des Monats erstmals oder erneut arbeitslos.

Hinweis: 

Am 07.04. startet die bundesweite „Woche der Ausbildung“. In der Woche vom 07.04.2014 bis 11.04.2014 finden daher verschiedenste Veranstaltungen statt, die sich auf die Städteregion Aachen, den Kreis Düren und den Kreis Heinsberg verteilen.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Region Aachen-Düren erhalten Sie unter: www.arbeitsagentur.de.