Rudolf Henke als „Praktikant“ im Versicherungsaußendienst

Am 21. Juli 2014 war Rudolf Henke zu seinem diesjährigen "Politiker-Praktikum" beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) unterwegs.

Bereits um 08:30 Uhr betrat der in Burtscheid lebende Arzt für Innere Medizin voller Tatendrang das Versicherungsbüro von Reiner May in Walheim: „Was wollen wir heute tun?“

Nach Bekanntmachung mit den Agenturmitarbeitern sowie Vorstellung der Räumlichkeiten in Aachen-Walheim folgte zunächst die Unterrichtung über das Datengeheimnis gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) - wie bei jedem Praktikanten, so May.

Schließlich machte das Mitglied des Deutschen Bundestages sich an die Arbeit. Zunächst galt es, in der EDV die von der Zulassungsstelle an die Versicherungsagentur übermittelten Kfz-Neuzulassungen zu sichten. Dabei erklärte Reiner May, tätig mit seinem Büro für die Exklusivorganisation der Württembergischen Versicherung AG, seinem Praktikanten das inzwischen elektronische Verfahren: „Früher brauchte man eine Doppelkarte – heute werden die Fahrzeugdaten aufgrund der sogenannten elektronischen Versicherungsbestätigungsnummer (eVB) von den Zulassungsstellen papierlos an die einzelnen Versicherer übermittelt und dann automatisch dem jeweiligen Außendienstpartner zugeordnet“.

Nachdem Henke – seit vorigem Jahr stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages ist – diese Aufgaben erfolgreich erledigt hatte, folgten mit der Kranken- und Berufsunfähigkeitsabsicherung Themenfelder, welche wohl eher im Alltag des Politikers wiederzufinden sind.

May erklärte die Berechnungsgrundlagen aber auch Fallstricke, welche mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitspolice verbunden sein können: „Es ist absolut wichtig, dass die Gesundheitsangaben korrekt und vollständig ausgefüllt sind“. Nach der Einweisung in die Berechnungstools fertigte der „Praktikant“, der es nicht versäumte auch Hintergrundfragen zu stellen, schließlich unterschiedliche Angebotsberechnungen an, welche ihm hinterher in ausgedruckter Form ausgehändigt wurden: „Damit Sie ein Andenken an Ihr Praktikum im Versicherungsaußendienst haben“, ergänzte Reiner May.

Nach erfolgreichem Abschluss der ihm übertragenen Aufgaben bedankte Rudolf Henke sich für die Möglichkeit, sein Politiker-Praktikum durchzuführen: „Es ist wichtig, neben dem politischen Alltag solche Gelegenheiten des persönlichen Austauschs zu nutzen“.

Quelle: Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V., Christof Schmitz