Jung und Alt zusammenführen

Anlässlich seiner „Aachen real“ Tour besuchte Rudolf Henke am 22.Juli 2014 die Generationsbrücke Deutschland im Marienheim in Brand.

Die gemeinnützige Organisation „Generationsbrücke Deutschland“, welche im Jahre 2012 unter dem Dach der Katholischen Stiftung Marienheim Brand gegründet wurde, nimmt sich zur Aufgaben Jung und Alt zusammen zu führen, erklärte der Gründer und Vorstand Horst Krumbach dem Aachener Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke. Horst Krumbach, ehemaliger Altenpflegeheim- Leiter, fasste bereits 2009 die Idee, das Konzept einer Generationenbrücke, wie es in den USA existiert, auch in Deutschland umzusetzen.

Um beide Generationen zusammen zu führen, initiiert und begleitet die Generationsbrücke Deutschland regelmäßige Begegnungen zwischen Kindergarten- bzw. Schulkindern und Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen. Die Kinder werden vor den Begegnungen altersgerecht  auf die Besuche vorbereitet, indem ihnen Kenntnisse und Hilfestellungen über das Leben im Heim vermittelt werden. Von den Begegnungen profitieren beide Generationen: die älteren und pflegebedürftigen Menschen werden stärker in die Gesellschaft integriert, ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten gefordert und gefördert, wohingegen die Kinder und Jugendlichen Wertschätzung, Herzenswärme und besondere Zuneigung von Seiten der Heimbewohner erleben. Außerdem lernen sie schon in frühen Jahren mit den Themen Alterungsprozess, Pflegebedürftigkeit, Demenz und letztlich auch dem Tod umzugehen und sie als normale Lebensumstände anzuerkennen.

Rudolf Henke konnte sich einen guten Eindruck von dem Altenpflegeheim Marienheim machen und traf auf die 94-jährige Heimbewohnerin Frau Blumenthal, welche seit fünf Jahren im Marienheim lebte und sich gar kein besseres Heim vorstellen könne, sagte sie.

Laut Krumbach sei gerade die Unterstützung der Politik für die Generationsbrücke Deutschland sehr wichtig, um zukünftig im noch größeren Rahmen Jung und Alt zusammen zubringen. Deshalb dankte er Rudolf Henke für die Vermittlung eines Geprächtermins mit Herrn Staatssekretär Karl-Josef Laumann, ´´Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege´´, den er Anfang Juli in Berlin traf. Zurzeit ist die Generationsbrücke Deutschland an 24 Standorten in acht Bundesländern vertreten, doch mithilfe von Politik und Förderern auf einem guten Weg zur bundesweiten Skalierung.