Bund fördert innovative Projekte in Aachen

Die Projekte „DeafExist“ sowie „Arbeitszeitbox-Praxishilfen für die Arbeitszeitgestaltung" der RWTH Aachen erhalten in diesem Jahr eine Projektförderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für vier beziehungsweise drei Jahre.

Dem ersten Gründerkolleg für Schwerhörige, Spätertaubte, Cochleaimplantat-Träger und Gehörlose „DeafExist“ wurde erfreulicherweise eine Projektförderung in Höhe von 1.393.832 Euro (Mai 2014 bis April 2018) bewilligt. Ein Team aus Hörbehinderten und Hörenden coacht, mobilisiert und trainiert potenzielle hörbehinderte Gründer und unterstützt diese so bei der Erstellung eines Businessplanes. Seit Jahren trägt das Gründerkolleg damit zu der Teilhabe von Menschen mit Höhrbehinderung bei. An der Umsetzung von DeafExist arbeiten verschiedene Lehrstühle der RWTH Aachen, die unter dem Dach des Kompetenzzentrums für Gebärdensprache und Gestik Aachen „SignGes“ stehen, mit. Über die interessante und zukunftsweisende Arbeit des Kompetenzzentrums konnte sich Rudolf Henke erst im Sommer diesen Jahres einen persönlichen Eindruck verschaffen.  

Auch das Projekt „Arbeitszeitbox- Praxishelfen für die Arbeitszeitgestaltung“ des Institutes für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen erhält eine Förderung des Bundesministeriums Arbeit und Soziales. Diese erstreckt sich auf eine Höhe von 250.000 Euro (November 2014 bis Oktober 2017). Das Projekt erforscht den Transfer von Erkenntnissen zur Arbeitsgestaltung mithilfe von Praxistools und Multiplikatorenschulungen. Damit treibt es ein zentrales Zukunftsthema, nämlich die Gestaltung einer modernen, zukunftsfähigen Arbeitswelt, in Aachen aktiv voran. Um sich ein Bild von diesem Projekt zu machen, wird der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke Anfang 2015 das Institut persönlich besuchen.