Handelsabkommen setzen auf Nachhaltigkeit

Internationale Handels-abkommen enthalten immer häufiger teils umfassende Umweltklauseln. Dies geht aus einem Papier der OECD hervor, das sich mit dem Umweltschutz in den Handelsabkommen der Mitgliedstaaten beschäftigt.

Demnach stieg der Anteil der Vereinbarungen, in denen die Erhaltung umweltrechtlicher Standards garantiert wurde, von 11 Prozent vor dem Jahr 2007 auf 67 Prozent im Jahr 2012. Ebenfalls fast zwei Drittel der im Jahr 2012 abgeschlossenen Verträge enthielten sogar substanzielle Verbesserungen in Umweltfragen oder sagten eine Kooperation im Umweltschutz zu – vor 2007 waren dies gerade einmal 22 Prozent. Als einen Grund für diese Steigerung sieht die OECD unter anderem die erhöhte Bereitschaft der EU und der USA, solche Klauseln in die Abkommen aufzunehmen und die damit verbundene Vorbildfunktion für andere Staaten.

(Quelle: OECD)