Parlamentarisches Patenschafts-Programm: Amerikanerin Sonja Kent zu Gast in Aachen

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr jungen Menschen die Möglichkeit mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages oder des US-Kongresses, ein Jahr im jeweils anderen Land zu leben. In diesem Jahr hat Rudolf Henke die Patenschaft für eine junge Amerikanerin übernommen.

Zur Geschichte

Im September 1983 vereinbarten der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und der Deutsche Bundestag einen beidseitigen Jugendaustausch, das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), das in den USACongress Bundestag Youth Exchange (CBYX) heißt. Anlass hierzu war der 300. Jahrestag der ersten deutschen Einwanderung nach Amerika.

Ziel

Ziel des PPP ist es, ein Netzwerk persönlicher Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland zu knüpfen, um gemeinsame politische Wertvorstellungen zu festigen und unterschiedliche Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Dafür ermöglicht das PPP-Stipendium Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen einen jeweils im Sommer beginnenden einjährigen Aufenthalt in den USA und amerikanischen Schülerinnen, Schülern und Berufstätigen ein Jahr in Deutschland. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leben in der Regel in Gastfamilien. Schülerinnen und Schüler besuchen für die Dauer eines Schuljahrs eine amerikanische Highschool bzw. eine deutsche Schule. Junge Berufstätige nehmen mit dem Programm am Unterricht einer Bildungsstätte teil und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen bzw. deutschen Betrieb.

Patenschaft

Bundestagsabgeordnete nominieren die deutschen Stipendiaten und betreuen sie in der Zeit des Stipendiums als Paten – daher auch der Name des Programms. Auch die amerikanischen Stipendiaten in Deutschland bekommen in den Wahlkreisen einen Abgeordneten als Paten. Die Bundestagsabgeordneten sind persönliche Ansprechpartner, stellen ihre "Patenkinder" der Öffentlichkeit im Wahlkreis vor, laden sie zu politischen Veranstaltungen ein und machen die jungen US-Amerikaner mit dem politischen Leben in Deutschland bekannt.

Rudolf Henke konnte die junge Amerikanerin Sonja Kent, die seit einigen Monaten bei ihrer Gastfamilie in Aachen lebt und ein Praktikum bei einem deutsch-amerikanischen Unternehmen macht, Anfang Januar in seinem Wahlkreisbüro begrüßen. Sonja Kent, die in Amerika ihr Studium der Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen hat, berichtete ihrem Paten von ihren bisherigen Erfahrungen und Erlebnissen in Deutschland. 

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