Stadt Aachen zeigt Flagge gegen Rassismus und Gewalt

Die Stadt Aachen zeigt Flagge gegen Rassismus und Gewalt. Sowohl der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke, als auch der Westdeutsche Rundfunk unterstützen dieses wichtige Engagement zugunsten von Jugendlichen bzw. im Kampf gegen jugendliche Aggression und Frustration.

Auch wenn unsere Kaiserstadt seit vielen Jahren als ein Schauplatz von Gesellig- und Gemeinschaftlichkeit, von Zusammenhalt und Zusammenwuchs bekannt ist, hat man hier die Gefahren von Gewalt unter Jugendlichen erkannt. Insbesondere gewaltbereite Cliquen und Hooligans haben in den letzten Jahren massiv vom Zerfall rechtsextremer Parteien wie der NPD profitiert. Die Folge sind Ausschreitungen und Hassparolen, die in wachsendem Maße auch den Fußball betreffen. Das fröhliche und spannende Beisammensein von Sportfans wird in ganz Deutschland verstärkt begleitet vom Unmut über das beleidigende und aggressive Auftreten sogenannter Hools und Halbrechter.

Die Fans sind das Aushängeschild eines jeden Vereins, sie spiegeln in ihrem Verhalten Fairness und Respekt wieder oder sie schädigen das Ansehen ihres Heimatvereins. Das 2010 gegründete und sehr erfolgreiche Projekt „Jugend im Kampf gegen Gewalt“ hilft Jugendlichen eine Chance zu geben und schenkt den Vernachlässigten Zeit, Zuspruch, Achtung und neue Selbstachtung. Allen voran Menschen wie Fritz Kuckartz, Walter Küpper und Reiner Plaßhenrich als Jugendkoordinator der Alemannia bemühen sich, Rechtextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bereits im Vorfeld zu unterbinden.

Gerade weil es hier um ausgegrenzte Jugendliche geht, also wie Walter Küpper es treffend nannte, nicht um Schülerlotsen und Pfadfinder, muss man den Jugendlichen neue Wege der sozialen Wiedereingliederung aufzeigen. Das Präventionsprojekt „Jugend im Kampf gegen Gewalt“ hat deshalb einen Aufklärungsfilm produziert, der kurz und prägnant die Ziele im Kampf gegen Gewalt vorstellt. Tanz, Hobbies, Spaß und Verbundenheit bei der Alemannia und auch die Wege dahin, stehen hier im Vordergrund. Der Film läuft im Stadion vor den Spielen sowie auf etlichen Webseiten und befindet sich im Verbund mit zahlreichen anderen Freizeit- und Sozialangeboten im Kampf gegen Gewalt.

Sowohl der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke, als auch der Westdeutsche Rundfunk unterstützen dieses wichtige Engagement zugunsten von Jugendlichen bzw. im Kampf gegen jugendliche Aggression und Frustration. Die Ausstrahlung des Berichtes erfolgte beim WDR in der aktuellen Stunde vom 10. März.

Für weitere Aspekte zum Projekt sei hier auf die Internetseite des Projektes verwiesen: http://www.kampfgegengewalt.com.