Spende zugunsten der Schlaganfallhilfe

… mit einer so großzügigen Spende haben wir nicht gerechnet. Das sagten die Vertreter der Selbsthilfegruppen Aachen, Eschweiler, Heinsberg und Düren. Im Mai 1945 gründete Hubert Keuchen sein Orthopädie-Unternehmen in Aachen. In diesem Jahr wurde die Firma 70 Jahre alt und am 10. Mai wurde der „Tag gegen den Schlaganfall“ begangen.

Dies wurde zum Anlass genommen, Gutes zu tun. Vertreter der Selbsthilfegruppen Aachen, Eschweiler, Heinsberg und Düren wurden eingeladen und erhielten am 11. August 2015 aus der Hand des Geschäftsführers Karsten Keuchen jeweils einen Scheck in Höhe von 1.945 €, angelehnt an die Jahreszahl der Geschäftsgründung.

Ziel ist es, mit dem Geld die Schlaganfallhilfe bzw. die Selbsthilfegruppen noch bekannter zu machen. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass es eine solche Organisation gibt und wo sie Unterstützung erhalten können.

Einen Schlaganfall zu erleiden darf nicht bedeuten, dass der Betroffene nach dem Krankenhausaufenthalt beziehungsweise der Rehabilitationsmaßnahme mit seinen Problemen und Fragen alleine gelassen wird.

In seiner Begrüßung beschrieb der heutige Geschäftsführer Karsten Keuchen zunächst die Firmengeschichte der heute in der Wilhelmstraße in Aachen ansässigen Firma und erläutere dann, wie es dazu kam, die Abteilung Neurorehabilitation als eigenen Geschäftszweig zu etablieren. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Hilfsmittelversorgung von Patienten, die an neurologischen Erkrankungen leiden, wie beispielsweise Schlaganfallpatienten.  Herr Lederer, Sportwissenschaftler und Leiter der Neurorehabilitation bei Fendel & Keuchen wies in seiner Rede auf die Wichtigkeit der engen Vernetzung zwischen Ärzten, Therapeuten und Spezialisten der Neurorehabilitation hin, um einer Unterversorgung von Patienten mit neurologischen Störungen entgegenzuwirken. Nachdem Frau Habig, Vertreterin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, in ihrem Grußwort auf die Tätigkeit der Schlaganfallhilfe eingegangen war, betonte Rudolf Henke, Bundestagsabgeordneter aus Aachen, die Wichtigkeit der Arbeit von Selbsthilfegruppen. Dort haben Betroffene die Möglichkeit, insbesondere von Betroffenen oder deren Angehörigen Rat und Hilfe zu erhalten. Rudolf Henke machte deutlich, dass nur im Zusammenwirken aller Akteure für den am Schlaganfall Erkrankten eine optimale Versorgung gelingen kann.

Eine kleine Feierstunde mit hoffentlich langfristigem Erfolg für die von Schlaganfall Betroffenen.

Foto: Nina Krüsmann, Bericht Fendel & Keuchen