Start des Verbundprojektes FONDOLT in Aachen

Zum 01. Oktober 2015 startete das Verbundprojekt FONDOLT - "Funktionalisierung von Oberflächen durch maßgeschneiderte Nano-Dipole für Optimalen Ladungs-Transfer". Projektpartner sind die RWTH Aachen und die TU Darmstadt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Maßnahme mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro im Rahmen der Förderinitiative "Organische Elektronik- Grundlagen der Technologie und Anwendungszentren". 

Im Rahmen von FONDOLT erschließen drei Arbeitsgruppen der RWTH Aachen gemeinsam mit der TU Darmstadt wichtige Grundlagen für künftige Halbleiter-Bauelemente. Begleitet werden sie von der Herzogenrather Firma Aixtron, einem führenden Hersteller von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterfertigung.

Organische Leuchtioden haben in den letzten Jahren erste Märkte bei den Disyplays erobert. Ähnliche Entwicklungen stehen für Anwendungen in der Elektronik und der Sensorik an. Besonders vielversprechend in Hinblick auf Effizienz, Kosten und Umweltverträglichkeit ist die Kombination organischer Materialien mit Elementen der klassischen Halbleitertechnik. Dafür erforscht die RWTH die Grenzflächen zwischen organischen Schichten und klassischen Halbleitern wie Silizium. Maßgeschneiderte Oberflächen sollen zu neuen und verbesserten Bauelementen führen.

Mit dem Verbundprojekt FONDOLT treten die Partner im Förderschwerpunkt Photonik des BMBF- einem Technologiefeld, in dem Deutschland weltweit zur Spitze gehört, und das maßgeblich von der Region Aachen mitgestaltet wird. Allein in den letzten fünf Jahren hat das BMBF Photonik-Projekte im Raum Aachen mit ca. 35 Millionen Euro unterstützt, damit aus der Forschung am Standort Innovationen entstehen.