Rudolf Henke bei der neu gegründeten Talbot Services GmbH

Gemeinsam mit dem arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, besuchte Rudolf Henke das Betriebsgelände der neuen Talbot Services GmbH.

Bis vor kurzem Stand vor dem Verwaltungsgebäude das Schild mit dem Bombardier-Logo. Nachdem der Mutterkonzern die Schließung des Aachener Werkes bekanntgegeben hatte, wurde mit viel Kreativität an einer Lösung für die Beschäftigten des Werkes gearbeitet. Letztlich kaufte die in der Region gut verwurzelte Quip AG das Werk, das nun Talbot Services GmbH heißt. So konnte die Schließung des 175 Jahre alten Traditionswerkes verhindert und die Arbeitslosigkeit eines Großteils der Beschäftigten abgewendet werden.

Wie bei einer Besichtigung der Firmenhallen zu sehen war, führt Talbot Services derzeit noch einige Aufträge für Bombardier, wie den Bau der Suttgarter S-Bahn durch. Das Unternehmen ist gerade mal einige Tage alt, doch einen ersten wichtigen Auftrag gibt es bereits: Das in Aachen entwickelte Elektroauto Streetscooter wird nun auch in Aachen am Talbot-Werk produziert.

Die mutige Entwicklung des ursprünglich von der Schließung des Werkes bedrohte Werk, der starke Zusammenhalt der Belegschaft sowie die bislang guten Aussichten für Talbot beeindruckten Henke und Schiewerling sichtlich.