(K)ein Unternehmen wie jedes Andere: Rudolf Henke besucht die Behindertenwerkstatt in Haaren

Gemeinsam mit CDU-Mitgliedern und der Fraktionsvorsitzenden Maike Schlick besuchte Rudolf Henke die Behindertenwerkstatt in Haaren. Bei einer Führung durch die verschiedenen Produktionsbereiche und die eigene Kunstwerkstatt „willsosein“ erhielten die Beteiligten einen Einblick in Aufgaben der Werkstatt.

Norbert Zimmermann, Geschäftsführer der  Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH, erklärte die Aufgabe der Behindertenwerkstätte: „Es ist unser Auftrag, die Teilhabe am Arbeitsleben von allen Menschen mit geistigen, psychischen oder schweren körperlichen Behinderungen zu ermöglichen, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit und Ihnen somit einen wertvollen Platz in unserer Gemeinschaft zu geben.“

Zugleich steht die Behindertenwerkstatt im Wettbewerb mit privaten Unternehmen auf dem Markt. Preis und Qualität der Arbeit müssen mit den Marktkonkurrenten mithalten können, um sich langfristig auf dem Markt behaupten zu können und Arbeitsplätze zu sicher. Auf dem regionalen Markt konnte sich die Behindertenwerkstatt bereits erfolgreich etablieren und z.B. eine Kooperation mit dem Logistik-Cluster am neuen Campus realisieren.

Rudolf Henke betont auch den gesellschaftlichen Mehrwert des Sozialunternehmens für die Region Aachen: „Die Behindertenwerkstatt bietet Arbeitsplätze, führt Steuern- und Sozialversicherungsbeiträge ab und kauft Sach- und Dienstleistungen ein. Darüber hinaus geben die Beschäftigten einen Teil ihrer Löhne in der Region aus. Je mehr die Behindertenwerkstätte erwirtschaftet, desto mehr wird die öffentliche Hand entlastet. Das ist für Aachen und die Region gut.“   

Gegründet von Eltern betroffener Familien im Jahr 1964, ist die Lebenshilfe e.V. mittlerweile im gesamten Bundesgebiet aktiv.  Die Behindertenwerkstatt Haaren ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Lebenshilfe Aachen e.V. und wurde im Jahr 1992 eröffnet. Daneben existiert eine weitere Einrichtung in der Neuenhofstraße. In der Behindertenwerkstatt in Haaren arbeiten 780 Mitarbeiter mit Behinderung, 300.000 Menschen arbeiten bundesweit in Werkstätten. Die Werkstätten haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderung langfristig einen Arbeitsplatz anzubieten und die Werkstätten gesellschaftlich zu etablieren.