Sommertour: Rudolf Henke zu Gast beim Betreuungsverein der Diakonie Aachen

Die nächste Station seiner diesjährigen Sommertour führte Rudolf Henke heute zum Betreuungsverein der Diakonie Aachen. Gemeinsam mit seinem Team besuchte der Bundestagsabgeordnete die Geschäftsstelle des gemeinnützigen Vereins in der Aachener Innenstadt.

Im Anschluss an eine Vorstellungsrunde aller Mitarbeiter und die Besichtigung ihrer Wirkungsstätten kam Rudolf Henke mit den beiden Geschäftsführern des Vereins, Udo Krohn-Grimberghe und Norbert Hesselmann ins Gespräch.
Ursprünglich hervorgegangen aus der Evangelischen Jugendhilfe, ist der Betreuungsverein der Diakonie Aachen heute ein in der gesamten Städteregion tätiger Verein, dessen Arbeit auf die Unterstützung von Menschen mit Erkrankungen körperlicher oder psychischer Art  ausgerichtet ist. So übernimmt der Verein aktuell etwa 250 gesetzliche Betreuungen, weitere 25 Menschen werden ambulant zu Hause betreut. Durch die Umsetzung verschiedener Projekte, wie etwa einer Kerzenwerkstatt oder einem allsonntäglichen Kaffeeklatsch, wird den Klienten zudem ein besonderes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe ermöglicht.
Die Vielfalt der Tätigkeitsfelder wird laut Udo Krohn-Grimberghe zu einem großen Teil von ehrenamtlichen Kräften ermöglicht. Sie betreuen nicht nur die verschiedenen Projekte, sondern führen auch selbst gesetzliche Betreuungen durch. Der Betreuungsverein unterstützt dieses Engagement seinerseits mit gezielter Aus- und Weiterbildung der Freiwilligen. Norbert Hesselmann beschrieb es jedoch als zunehemend schwierig, Menschen für die freiwillige Arbeit zu begeistern.
Mit dem kürzlich verabschiedeten Ehrenamtsstärkungsgesetz hat die Regierungskoalition diesem Trend entgegengewirkt. Neben dem Ausgleich eventuell mit dem Ehrenamt verbundener finanzieller Nachteile wurde mit der Abschaffung der Haftung der Ehrenamtler bereits aus leichter Fahrlässigkeit ein bedeutendes, ehrenamtlicher Arbeit entgegenstehendes Hemmnis beseitigt.