Deutscher Bundestag beschließt einstimmig Reform des Sexualstrafrechts

Nein heißt Nein. Nach diesem Grundsatz hat der Deutsche Bundestag heute die Reform des Sexualstrafrechts beschlossen. Wir stärken die sexuelle Selbstbestimmung und schließen Strafbarkeitslücken.

Sexuelle Übergriffe, wie Grapschen oder die Belästigung aus einer Gruppe heraus, die bisher nicht strafrechtlich verfolgt wurden, sind nun Straftatbestände und werden geahndet. Gegebenenfalls haben sie auch Konsequenzen im Aufenthaltsrecht. Es ist das gute Recht jedes Mannes und jeder Frau, selbst zu entscheiden, zu welchem sexuellen Kontakt sie bereit sind und zu welchem nicht. An diesen Willen hat sich jedermann zu halten. Nein heiß Nein!