Rudolf Henke unterstützt Sanierung der Orgel im Dom zu Aachen

In einem Schreiben an die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, setzt sich Rudolf Henke zur Unterstützung des Domkapitels Aachen für die Bewilligung von Bundesmitteln aus dem Denkmalpflegeprogramm für Sanierung und Modernisierung national bedeutsamer Orgeln 2016 ein.

Der Deutsche Bundestag hat 2016 erstmals Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung wertvoller Instrumente der vielfältigen deutschen Orgellandschaft bereitgestellt.

Mit seinem Schreiben unterstützt Rudolf Henke den Antrag des Domkapitels unter der Leitung von Domprobst Manfred von Holtum und Dombaumeister Helmut Maintz. „Die geplanten denkmalpflegerischen Maßnahmen am Dom zu Aachen sind notwendig, um die Orgelmusik in unserem UNESCO-Weltkulturerbe für folgende Generationen zu erhalten. Die Orgel, die im Jahr 1939 erbaut wurde und 1990 in die Denkmalliste des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurde, ist mit seinem romantischen Klang ein bedeutender Bestandteil des Doms zu Aachen“, so Rudolf Henke.

Informationen zum Förderprogramm:

Seit 2007 hat die Bundesregierung neben den sonstigen Denkmalpflegeprogrammen sechs Denkmalschutz-Sonderprogramme mit insgesamt rund 190 Millionen Euro aufgelegt, durch die der Bund dringende Sanierungsarbeiten an bedeutenden Kulturdenkmälern ermöglicht. Im Jahr 2016 wurde erstmalig auch ein Programm für Orgelmusik bewilligt. Kulturpolitisches Ziel ist es,  die Orgellandschaft in Deutschland für ein lebendiges Musikleben zu bewahren sowie die qualitätsvolle hiesige Orgelbautradition zu schützen und zu stärken, indem sie traditionelle Handwerkstechniken und vorbildliche Restaurierungen und Erneuerungsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung von Raumarchitektur und Raumakustik fördert. Orgelbau und Orgelmusik sind im Jahr 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes nach dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.