Am 20. September ist Weltkindertag

Das Deutsches Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen unter dem Motto "Kindern ein Zuhause geben" dazu auf, die In­te­ressen, Rechte und Bedürfnisse von Kin­dern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen.

Eltern in Deutschland müssen besser unterstützt werden, ihren Kin­dern ein Zuhause geben zu können, das ihre vielfältigen Fä­hig­kei­ten und Begabungen fördert. Defizite sehen die Kin­der­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen zum Beispiel bei den Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder, in der mangelnden Umsetzung des Kin­der­rechts auf Spiel, Freizeit und Erholung und bei der Ver­sor­gung und Integration von Flüchtlingskindern.

Auch der Deutsche Bundestag befasst sich mit den Rechten der Kinder. Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission, KiKo) gibt es seit 1988. Sie ist ein Unterausschuss des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das bedeutet, sie ist kleiner als der Ausschuss selbst und hat eine ganz spezielle Aufgabe: die Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche.

Alle ordentlichen Mitglieder der Kinderkommission gehören auch dem Ausschuss an. Damit können sie die Interessen der Kinder auch dort vertreten und haben einen Zugang zum parlamentarischen Aktionsfeld, den nur ein Ausschuss bieten kann.

Auch Rudolf Henke setzt sich als Vater von vier Töchtern für die Rechte von Kindern ein und hat z.B. im vergangenen Jahr mit Schülerinnen und Schüler des Inda-Gymnasiums zum Thema Kinderrechte diskutiert. Diesen Beitrag können Sie hier lesen.