Parlamentarisches Patenschafts-Programm: Anna Lia Göres berichtet von ihrem Jahr in den USA

Anna Lia Göres aus Aachen hat im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts Programms (PPP) ein Austauschjahr in den USA verbracht. Nach ihrer Rückkehr hat sie ihren Paten des Programms, Rudolf Henke, besucht, um über ihre Erfahrungen zu berichten.

Anna Lia Göres hat ihr Austauschjahr bei einer Gastfamilie in einem kleinen Ort namens Albion im Bundesstaat Michigan verbracht. Dort hat sie gemeinsam mit sieben weiteren Austauschschülern aus verschiedenen Ländern eine Schule mit 200 Schülerinnen und Schülern besucht. Während ihres Aufenthaltes ist sie mit interkulturellen Unterschieden in Berührung gekommen und ist sich heute sicher, dass sich dadurch ihr Umgang mit vielfältigen Menschen verbessert hat und sich besser austauschen kann. Sie ist sich nicht nur der amerikanischen Kultur viel bewusster geworden- sie hat sich auch mit anderen Kulturen intensiver auseinandergesetzt.

Da sie sowie in der Schule als auch in ihrem sozialen Umfeld häufig als „die Deutsche“ vorgestellt wurde, entwickelte sie für sich das Gefühl, in den USA als Botschafterin ihres Heimatlandes zu agieren. Im Rahmen ihres Aufenthaltes hielt sie in der Schule Referate, um den amerikanischen Schülerinnen und Schülern die deutsche Kultur näher zu bringen. Ihre Gasteltern haben sie während ihres Aufenthaltes sehr unterstützt und sind für sie zu einer zweiten Familie geworden.

Ihr Fazit ihres Aufenthaltes fällt daher auch sehr positiv aus: Das Jahr hat sie als sehr lehrreich empfunden und geprägt. Sie ist ihrem Paten und dem Programm sehr dankbar, dass sie die Chance erhalten hat, an dem Programm teilzunehmen und beteiligt sich heute ehrenamtlich, um die Bekanntheit des Programms auszuweiten und weiteren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Vergleichbares zu erleben.