Religionsfreiheit ist Menschenrecht: Rudolf Henke zum Gespräch bei Missio

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour “Aachen real“ war der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke am 21. Juli 2014 bei missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk e.V., zu Gast.

In über 100 Ländern dieser Erde existieren Vertretungen der Päpstlichen Missionswerke. Das Missionswerk missio wurde bereits im Jahre 1832 gegründet und hat seinen Sitz in Aachen.

Missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer und sein Referent Herr Thomas Arnold nahmen Rudolf Henke freundlich in Empfang. Die Unterstützung der kirchlichen Arbeit in Afrika, Asien und Ozeanien aber auch die Förderung der Gemeinschaft der Katholiken in Deutschland liegt missio am Herzen, sodass missio in vielen Ländern der Welt Begegnungen sucht und die Ausbildung kirchlicher Fachkräfte fördert.

Gleich zu Beginn begrüßte missio-Präsident Dr. Klaus Krämer das große Engagement des CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder gegen christliche Diskriminierung und für weltweite Religionsfreiheit. Im Jahre 2010 hat der Bundestag auf Initiative der Unionsfraktion den Antrag: „Religionsfreiheit weltweit schützen“ verabschiedet. Auch ein Schwerpunkt der missio-Arbeit sei das Thema: „Religionsfreiheit“. Ganz dem Leitsatz Papst Franziskus nach: „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“, versuche missio nun weltweit auf Missstände und Verstöße mittels öffentlicher Auftritte, Kampagnen oder Publikationen aufmerksam zu machen und somit sie zu bekämpfen.

Rudolf Henke stimmte Dr. Klaus Krämer darin zu, dass Situationen wie beispielsweise zurzeit in Nigeria oder im Irak auch im Bundestag große Sorge auslösen. Generalbischof der Koptischen Kirche in Deutschland, S.E. Bischof Anba Damian besuchte vor kurzem eine Sitzung des Stephanuskreises des Bundestages und berichtete hier über die Auswirkungen der politischen Umbrüche für u.a. in Ägyptendie Kopten.

Der Stephanuskreis, dessen Mitglied Rudolf Henke ist, ist ein spezieller Arbeitskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in dem sich die Mitglieder mit Vertretern von christlichen Minderheiten und Nichtregierungsorganisationen austauschen. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, hat die Fraktion auch schon einen Kongress zu dem Thema: „Für Religionsfreiheit und den Schutz von Christen“ veranstaltet, an dem hochrangige Vertreter der großen christlichen Kirchen teilgenommen haben.

Vor dem Abschluss des „sehr bewusstseinserweiternden“ Gespräches äußerte Dr. Klaus Krämer noch den Wunsch an die Politik, dass ethikrelevante Themen im Menschenrechtsbereich noch mehr in Diskussionen mit einbezogen werden sollten.