Ringen muss olympisch bleiben!

Rudolf Henke reagiert mit Unverständnis auf die Pläne des Internationalen Olympischen Komitees, die Sportart Ringen ab dem Jahr 2016 aus dem olympi-schen Katalog zu streichen.

„Ringen ist ein Traditionssport, dessen Wurzeln bis in die Antike zurückreichen und der sich bis heute weltweiter Beliebtheit erfreut. Vor diesem Hintergrund sind die Pläne des IOC nicht nachvollziehbar“, erklärt Rudolf Henke.  

Den Besuch einer Trainingseinheit des Aachener Ringervereins TV Eintracht 1909 Aachen- Walheim 1905 nutzte Rudolf Henke, um sich  persönlich ein Bild von den Leistungen der Sportler und ihren Sorgen hinsichtlich der Entscheidung des IOC  zu machen. 

Reiner Ferken,  erster  Vorsitzender des Vereins sprach im Namen seiner Schützlinge. „ Wir trainieren hier in Aachen  viele begeisterte Ringer verschiedenster Altersklassen. Gerade unsere Nachwuchstalente sind sehr erfolgreich, im letzten Jahr gelang gemeinsam der Aufstieg in die erste Bundesliga. Eine Aberkennung des Status als olympische Sportart würde mit einem großen Imageverlust für den Ringersport einhergehen. Die Konsequenzen sind kaum absehbar, fest steht jedoch, dass eine Fortführung unserer Arbeit nur unter deutlich erschwerten organisatori-schen und finanziellen Bedingungen erfolgen könnte.“

Um ein solches Szenario möglichst zu vermeiden, unterschrieb Rudolf Henke im Beisein der Aachener  Sportler  eine persönliche, an den IOC gerichtete Erklärung, in der er nachdrücklich den Verbleib der Sportart Ringen im Olympischen Katalog fordert. 

„Ich bin den Beteiligten unseres Aachener Ringervereins für die gewonnenen Eindrücke dankbar und hoffe sehr, dass weiter viele Unterschriften an das IOC gesendet und die Verantwortlichen so zum Umdenken bewegt werden können“, so Rudolf Henke.