Tag der Daseinsvorsorge | Stadtwerke im Dienste der Bürger

Rudolf Henke besuchte im Rahmen des Tages der Daseinsvorsorge die STAWAG und informierte sich dort über die Energieversorgung.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der STAWAG:

Aachen.260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Unternehmen sichern rund um die Uhr die Daseinsvorsorge in Deutschland: Stadtwerke erzeugen 70 Milliarden Kilowattstunden bezahlbaren Strom im Jahr, bewirtschaften 770.000 Kilometer Stromnetze und liefern täglich 121 Liter Trinkwasser pro Bürger. Erwirtschaftete Gewinne fließen ohne Umweg in die Region. 

Auf die Leistung der Kommunalwirtschaft will der Tag der Daseinsvorsorge hinweisen, den Rudolf Henke, Mitglied des Bundestages, zum Anlass für einen Besuch bei den Stadtwerken Aachen nahm.

„Im Rahmen des Tages der Daseinsvorsorge habe ich gerne die STAWAG besucht, um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Die Gestaltung der kommunalen Daseinsvorsorge, das heißt hier die Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser, hat unmittelbaren Einfluss auf unsere Lebensqualität hier in Aachen. Die STAWAG und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit - das habe ich auch hautnah bei der Besichtigung der Netzleitstelle erlebt“, so Rudolf Henke MdB.

„Wir sind stolz, ein Teil der kommunalen Familie zu sein“, hebt Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, hervor. „Unsere 685 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen Tag für Tag dafür, dass die Bürger in Aachen zuverlässig mit Strom, Gas, Wärme und Wasser versorgt werden. In unserer Netzleitstelle werden unsere Anlagen und das insgesamt 6.500 Kilometer lange Versorgungsnetz durch 11.000 Datenpunkte rund um die Uhr fernüberwacht.“  Über 26 Millionen Euro wendet der kommunale Energieversorger für die Instandhaltung der Netze auf, weitere 14 Millionen Euro werden in die Sanierung der Abwasserkanäle investiert.

„Wir stellen Energie nicht nur sicher und preiswürdig zur Verfügung, vielmehr schreiben wir uns schon seit 25 Jahren Umweltschutz auf die Fahnen. In den letzten Jahren haben wir dabei die Nutzung von Solar- und Windenergie vorangebracht und betreiben heute schon bundesweit 15 Windparks. Jede zweite Kilowattstunde für Aachener Haushalte und Gewerbebetriebe erzeugen wir selbst in eigenen Ökostromanlagen.“

Als einen weiteren wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit engagiert sich das Aachener Unternehmen für den Ausbau der Elektromobilität: 32 Ladestationen, an denen Öcher Ökostrom geladen werden kann, sind im Stadtgebiet schon installiert, weitere in der Planung. An rund zehn Forschungsprojekten für eine moderne Energiezukunft war der Energieversorger mit einem eigenen Anteil von zehn Millionen Euro in den letzten Jahren beteiligt. „In dem jüngsten Projekt, Smart Area, haben wir untersucht, wie die erneuerbaren Energien mit ihren schwankenden Einspeisungen optimal in das Stromnetz integriert werden können. So machen das Stromnetz zukunftsfähig.“

Der Energieversorger feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum als Aktiengesellschaft, die Unternehmensgeschichte reicht mit dem Beginn der zentralen, gasbetriebenen Straßenbeleuchtung in das Jahr 1838 zurück. Von einer so langen Tradition und klaren Zukunftsausrichtung zeigte sich Henke beeindruckt: „Bei meinem Besuch habe ich ein kommunales Unternehmen gesehen, dass Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit durch innovative Ideen in einen wunderbaren Einklang miteinander bringt, daran werde ich mit Sicherheit denken, wenn ich Zuhause oder im Büro das nächste Mal, zum Beispiel wie selbstverständlich, den Lichtschalter betätige.“