THW leistet unermüdlichen Einsatz für die Allgemeinheit

Hochtechnisiert im Einsatz für die Menschen in Aachen und der Region: Im Ortsverband Aachen leisten 112 Helferinnen und Helfer zwischen 300 und 600 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Jahr, um Menschen in Notsituation Hilfe zu bieten. Grund genug für Rudolf Henke, das THW im Rahmen seiner Sommertour zu besuchen.

Die technische Hilfe umfasst dabei ein weites Spektrum: Von der logistischen Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen über die Suche bei verschütteten oder vermissten Personen in Gewässern, bis zur Unterstützung in Hochwassergebieten.

In Begleitung des Vorsitzenden der Brander-CDU, Herbert Hilgers, des CDU-StädteRegionsmitglieds Wolfgang Königs, der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Iris Lürken und der CDU-Bezirksvertreterin in Brand, Ute Lürken-Souvignier, wurde Rudolf Henke Anfang August vom Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski, dem Ortsbeauftragten Albert Willekens und seinem Team des Ortsverbandes herzlich begrüßt. Der Ortsverband verfügt über zwei technische Züge, drei Fachgruppen (Elektroversorgung, technische und biologische Ortung mit Hilfe von Hunden sowie Logistik) und einer Bergungstauchergruppe. Auch im Jugendbereich ist der Ortsverband gut aufgestellt und kann sich, im Vergleich zu Vereinen, über keinen Mangel an begeisterten Nachwuchskräften beklagen.

Auch der Deutsche Bundestag lobt die Arbeit des Technischen Hilfswerkes, zuletzt besonders im Rahmen der Flüchtlingshilfe und der vergangenen Hochwasser. Mit dem Haushalt 2016 bewilligte der Deutsche Bundestag 200 neue Stellen zur Stärkung insbesondere der Geschäftsstellen vor Ort und eine Erhöhung des Etats 19 Millionen Euro. Diese Mittel dienen vor allem der Deckung zusätzlicher Ausgaben für Ehrenamtliche, denen eine Kompensation für ihren Verdienstausfall gezahlt wird. Auch die Ausstattung der THW-Fahrzeuge, von denen 40 Prozent 25 Jahre und älter sind, soll in den anstehenden Debatten für den Haushalt 2017 diskutiert werden.

„Ich bin begeistert von dem Aufgabenspektrum und dem Pflichtbewusstsein der vielen Ehrenamtlichen beim THW in Aachen. Um die Leistungsfähigkeit und damit auch die Motivation für die Zukunft aufrecht zu erhalten, werde ich mich in den Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass die Ausstattung des THW weitere finanzielle Unterstützung durch den Bund erfährt“, so Rudolf Henke.   

Interessierte Personen können sich auf der Homepage des THW Aachen unter über die Arbeit vor Ort informieren.