Tradition mit Blick in die Zukunft: Rudolf Henke besucht Fendel & Keuchen

Auf mehr als 70 Jahre Geschichte kann das Aachener Familienunternehmen Fendel & Keuchen zurückblicken. Grund genug für Rudolf Henke, den Familienbetrieb im Rahmen seiner Sommertour „Aachen real“ zu besuchen.

Doch der Blick ist, wenn es nach Geschäftsführer Karsten Keuchen geht, stets in die Zukunft gerichtet. Das mittelständische Unternehmen mit circa 80 festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern legt großen Wert auf Qualität und konnte sich auch deshalb im Bereich der Hilfsmittel bei Patienten, Arztpraxen und Krankenhäusern als fester Partner in Aachen und der Region etablieren. 

Zwei Zukunftsthemen beschäftigten das Unternehmen im Gespräch mit Rudolf Henke besonders. Zwar hat das Unternehmen im Vergleich zu Mittbewerbern aktuell noch keine Probleme im Ausbildungsbereich passende Bewerberinnen und Bewerber zu finden, doch gibt es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch nach dem Eintritt ins Rentenalter noch gerne im Unternehmen aktiv sein möchten. Daher unterstützt Fendel & Keuchen eine Einigung der Koalition für einen flexiblen Übergang in den Renteneintritt. Als weiteres Thema beschäftigte den Geschäftsführer Karsten Keuchen insbesondere das Thema Heil- und Hilfsmittelversorgung, zu dem aktuell ein Referententwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit existiert. Fendel & Keuchen setzen sich dafür ein, dass die Patientinnen und Patienten auch zukünftig ein Wahlrecht bezüglich der Produkte und dem Anbieter im heterogenen Markt der Sanitätsprodukte haben. Die Qualität der Versorgung und Produkte soll auch in Zukunft im Vordergrund stehen.

Rudolf Henke unterstützt die Forderungen: „Es hat sich gezeigt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die der Gesetzgeber in den letzten Jahren im Bereich der Heil- und Hilfsmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung verändert hat, einer Weiterentwicklung bedürfen. Der aktuelle Entwurf steht noch am Anfang im Gesetzgebungsprozess. Im Vordergrund soll der Patient und seine Behandlung mit Hilfsmitteln stehen, bei der es zu keinem Qualitätsdefizit kommen darf.“